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Die Facebook-Plattform bietet Ihnen an mehreren Stellen die Möglichkeit, bezahlte Werbung anzeigen zu lassen. Dazu gehören der Facebook Feed, die Leiste auf der rechten Seite, Instagram und das sogenannte Audience Network (z.B. Einblendungen der Werbung in Drittanbieter-Apps). Ziel der Facebook-Anzeigen kann beispielsweise die Steigerung der Markenbekanntheit oder eine „Conversion“ sein.

Facebook kennt seine Benutzer besser als alle anderen Plattformen zusammen. Für Sie als Werbetreibenden bietet das die Möglichkeit, „targetierte“, also zielgruppenspezifische Werbung zu schalten.

Dieser Leitfäden hilft Ihnen dabei, in wenigen Minuten Ihre erste eigene Facebook-Werbeanzeige zu gestalten.


Unterschied zwischen Google AdWords und Facebook-Werbung

Tabelle für Vergleich von Google Ads und Facebook-Werbung
Bild: Tröger / BIEG Hessen

Vielleicht haben Sie in der Vergangenheit schon Google AdWords genutzt oder sie bereits fest in Ihren Marketingmix integriert. Google AdWords und Facebook-Werbung unterscheiden sich grundlegend voneinander. Diese Tabelle bietet Ihnen einen schnellen Überblick.

Generell lässt sich sagen: Google AdWords eignen sich, um bestehende Kaufwünsche und Bedürfnisse zu befriedigen, während Facebook-Marketing zur „Bedürfnisweckung“ genutzt werden kann: Apple ist es damals gelungen, ein Bedürfnis für Tablets zu „erwecken“, ein nichtexistierender Markt entstand über Nacht. Mit Hilfe von Facebook-Werbung können Sie diese Bedürfnisse auch für Ihre Produkte wecken.


Grundlagen

Anders als bei Google AdWords wird Facebook-Werbung nicht kontextabhängig angezeigt, sondern auf Basis der Zielgruppe, welcher der Nutzer angehört. Die Zuweisung zu einer Zielgruppe erfolgt aufgrund von vielen Parametern, die Facebook nicht öffentlich zugänglich macht. Feststeht, dass „Likes“ von Facebook-Seiten eine große Rolle dabei spielen, welcher Zielgruppe ein Nutzer zugeordnet wird. In Amerika kauft Facebook z.B. auch Informationen über Kreditkarten-Transaktionen und verknüpft sie mit dem Facebook-Profil, um den Nutzer besser zu beurteilen.

Facebook bietet grundsätzlich drei Möglichkeiten, eine Zielgruppe auszuwählen:

  • auf Basis von demografischen Angaben, Interessen, Verhalten und Standort
  • auf Basis bestehender Besucher der eigenen Webseite, sogenannter Custom Audiences
  • Lookalike Audiences: neue Personen auf Basis von Personen, die Ihre Website besucht oder Ihre Fanpage gelikt haben

 

 

Mein Tipp: Achten Sie darauf, dass die Zielseite Ihrer Werbeanzeige auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten ist. In diesem Fall sprechen wir von einer „Landingpage“.




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Gastautor

Dennis Tröger

Dennis Tröger hilft KMU und Selbstständigen, mit Online-Marketing die Neukundenakquise voranzutreiben und damit den Umsatz zu steigern. Seine Schwerpunkte sind Chatbots und Facebook Marketing. Er ist Autor des kostenfreien Leitfadens „Der Facebook Code“.

http://www.dennistroeger.com

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