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Im Internet gibt es für den ersten Eindruck keine zweite Chance. Je gelungener die Website, desto professioneller erscheint das Unternehmen in der Wahrnehmung. „Schlechte“ Websites hingegen laufen Gefahr, Anti-Werbung zu betreiben. Interessanterweise werden bei der Gestaltung von Websites immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Ganz gleich, ob im Design, der Menüführung oder in der Kundenansprache. Nachfolgend die Top 7 Website-Sünden.



1. Unklar, um was es geht

Kennen Sie das? Sie landen auf einer Webseite und haben keine Ahnung, wo Sie sind, was Sie tun können und ob das Angebot etwas taugt. Minuten später klicken Sie immer noch ratlos durch die Seiten. Frust und Enttäuschung sind die Folge. In der Regel sind die Besucher so schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen sind. Chance vertan, der Kunde ist weg, im Zweifelsfall für immer. Was lernen wir daraus? Nennen Sie Ross und Reiter bereits auf der Startseite, Ihrem Online-Schaufenster. Beantworten Sie dort folgende drei Fragen:

  • Wer bin ich?
  • Was biete ich an?
  • Warum bin ich besser als andere?

Und zwar mediengerecht: kurzer, knackiger Text, der überflogen werden kann. Drei bis vier aussagekräftige Sätze, aufgelockert durch Aufzählungspunkte und die wichtigsten Schlüsselbegriffe im Fettdruck. Ein guter Text fällt nicht vom Himmel, sondern kostet Hirnschmalz. Als Belohnung weckt er das Interesse des Besuchers und bindet ihn an die Website.

2. Überladene Websites

"Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen." Textblöcke und Grafiklandschaften lassen die Botschaft des Unternehmens untergehen. Zu viele Farben und Formen, Schriftgrößen und Abstände tun ihr Übriges. Funktionelles Design – Fehlanzeige. Benutzerführung – ebenso Fehlanzeige. Die Seiten wirken unaufgeräumt und unruhig. „Rauschen“ nennen Webdesigner diesen Zustand. Häufigste Reaktion: „Ich will hier weg!“ Damit es Ihren Kunden mit Ihrer Webseite nicht genauso ergeht, sollten Sie mit maximal zwei bis drei Textformatierungen arbeiten. Statt großen Textblöcken lieber kurze Sätze, Aufzählungspunkte und wichtige Begriffe im Fettdruck platzieren. Unterschiedliche Elemente müssen auch unterschiedlich formatiert werden. Sonst erkennt der Besucher nicht, ob es sich beispielsweise um das Haupt- oder das Nebenmenü handelt. Mit einem Zweispaltendesign liegen Sie in der Regel richtig: oben das Menü, unten die Inhalte und rechts noch eine Service-Spalte z.B. mit Ansprechpartner oder Hinweis auf den Newsletter.

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Autor

Daniel Weichert
Fachlicher Leiter

Seit über 10 Jahren berate ich kleine und mittlere Unternehmen für mehr Erfolg im Internet. In den bislang knapp 1.500 Beratungsfällen lag der thematische Schwerpunkt bei Onlinemarketing-Strategien und Website-Konzepten. Studiert habe ich BWL und E-Commerce an der Goethe Universität in Frankfurt am Main.

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