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5 Tipps für die Newslettergestaltung

11 Mär
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(11.03.2015) Das Ziel bei der Gestaltung von Newslettern besteht immer darin, die Responserate zu steigern. Möglichst viele Abonnenten sollen die Inhalte des Newsletters ansehen und lesen und dann den Aufforderungen folgen, die der Newsletter ihnen gibt - z.B. dieses Produkt zu kaufen oder jenem Link auf die Website zu folgen. Diesen Prozess können Sie in konkrete Schritte zerlegen: die Entscheidung, den Newsletter zu öffnen, das Lesen des Newsletters, den Klick auf die Call-to-Action-Buttons im Newsletter. Bei der Newslettergestaltung sollten Sie also beständig daran arbeiten, all diese "Responses" (die Öffnungsrate, die Leserate, die Klickrate) zu verbessern. Denn wer nicht öffnet, kann nicht lesen, und wer nicht liest, kann nicht klicken. Hier fünf grundlegende Tipps, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sich der Leser auf den Weg durch den Newsletter begibt:

 1. Absenderklarheit:
Schaffen Sie Absenderklarheit. Wie wird der Absender des Newsletters im Posteingang angezeigt? Der Absender schafft Klarheit darüber, wer Sie sind und was Sie im Postfach des Empfängers zu suchen haben. Stellen Sie also sicher, dass dort nicht steht: "Hans Meier, PR" und ganz bestimmt nicht einfach nur "info@xyz-gmbh.de", sondern beispielsweise "Newsletterservice XYZ GmbH". Auf den ersten Blick sollte sofort klar sein, wer Sie sind. Sonst wird Ihr Newsletter vielleicht mit Spam verwechselt und ungelesen gelöscht.

2. Betreffoptimierung:
Die Newslettermeldung oder das Angebot mit dem größten Nutzwert gehören in den Betreff. Geben Sie dem Empfänger hier einen Grund, zum Leser zu werden. Beachten Sie: Viele E-Mail-Provider und insbesondere der Posteingang auf mobilen Endgeräten schneiden den Betreff nach einer bestimmten Zeichenzahl ab. (typischerweise werden zwischen 38 und 48 Zeichen angezeigt, auf mobilen Geräten weniger) Stellen Sie deshalb die wichtigste Information an den Anfang des Betreffs, so dass sich der Inhalt auch mit abgeschnittenem Betreff noch erschließen lässt, und entscheiden Sie sich im Zweifelsfall für die kürzere Version. Weitere Tipps für die Verbesserung Ihres Betreffs finden Sie im Blogbeitrag "Betreffzeile verbessern, Öffnungsrate erhöhen".

3. Leserlicher Inhalt:
Die Optimierung der Inhalte fängt schon bei der Länge an, denn der Leser kann anhand des Scrollbalkens sehen, wie viel Aufwand er beim Lesen des Newsletters vor sich hat. Ein kurzer Newsletter lässt sich schneller überfliegen. Weiter geht es mit übersichtlichen, simplen Strukturen, unverschnörkelter Schrift und einem größeren Zeilenabstand. Ein ausdrucksstarkes Inhaltsverzeichnis mit eindeutiger Gliederung, das den Nutzwert der Meldungen hervorhebt, hilft dem Leser, sich durch den Newsletter zu bewegen und die gewünschte Information ohne Umwege zu finden. Kommunizieren Sie wenn möglich mit einer Mischung aus Bild und Text.

4. Einheitlichkeit:
Ein einheitliches Design verringert nicht nur den Arbeitsaufwand des zuständigen Mitarbeiters, sondern steigert auch den Wiedererkennungswert und hilft beim Branding. Haben Sie den Empfänger einmal vom Mehrwert Ihres Newsletterangebots überzeugt, steigt so die Wahrscheinlichkeit, dass er Sie beim nächsten Versand wiedererkennt und sich an den Nutzwert des Newsletters erinnert. Es gilt das Konzept des einheitlichen Marketings: Ihr Newsletterdesign sollte sich an Ihrem vorhandenen Unternehmensdesign orientieren.

5. Rechtliches:
Rechtlich sind Sie verpflichtet, in Ihrem Unternehmensnewsletter - zumeist ganz unten - eine Abmeldemöglichkeit anzubieten und das vollständige Unternehmensimpressum mit allen Kontaktmöglichkeiten abzubilden. Ein Link auf das Websiteimpressum reicht nicht aus, denn das Impressum muss auch dann auffindbar sein, wenn die E-Mail ausgedruckt oder offline gelesen wird. Somit sind Sie nicht nur rechtlich auf der sicheren Seite, sondern schaffen auch Vertrauen, Transparenz und den Eindruck von Seriosität.

 

Lesen Sie auch unsere BIEG-Leitfäden zum E-Mail-Marketing:

Frank Strzyzewski: In 7 Schritten zum ersten Newsletter

Angelika Niere: Newsletter erfolgreich einsetzen

Frank Strzyzewski: E-Mail-Marketing im E-Commerce 

 

 

Autor

Angelika Niere
Referentin

Nach einem Studium der Literaturwissenschaft wurde ich 2009 Referentin des BIEG Hessen. Dort betreue ich unsere Leitfäden und unseren Blog. Meine Schwerpunkte sind Content-Marketing und Storytelling.

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