Sie sind hier:

17 spannende Online-Marketing-Tipps aus unseren diesjährigen Vorträgen

18 Dez

(18.12.2017) Im Sommer haben wir Ihnen einen Tipp aus jedem BIEG-Vortrag im ersten Halbjahr 2017 präsentiert. Das kam so gut an – danke für das Feedback! –, dass wir Ihnen das Knowhow aus den Seminaren im zweiten Halbjahr nicht verwehren wollen. Also: viel Spaß mit siebzehn Tipps aus den sieben Seminaren der Rückrunde.

 

1. Conversion Optimierung: Mit Ihrem Webanalyse-Tool können Sie messen, wie viele Ihrer Besucher konvertieren, das heißt, sich am Ende auch in Kunden verwandeln. So etwas wie eine „normale“ Konversionsrate gibt es nicht, sie ist von den Rahmenbedingungen abhängig. Trotzdem eine Faustregel: eine Konversationsrate von 2-3% könnte man sich für den Einstieg vornehmen. (Tim Kaufmann am 17. August 2017 im Seminar Conversion Optimierung in Frankfurt)

Foto: Katze wartet auf Postboten
Bild: Ryan McGuire - Gratisography

2. E-Mail-Marketing-Strategien: Prüfen Sie, wie E-Mail-Marketing Ihr Geschäftsmodell stärken kann. Sorgen Sie dann für operative Exzellenz: bei Zustellung, Versandfrequenz und -uhrzeit, bei Design und Content. Zuletzt entwickeln Sie einen kanalübergreifenden Optimierungsprozess. (Nico Zorn über die Zukunft des E-Mail-Marketings am 30. August 2017 in der IHK Offenbach)

 

3. E-Mail-Marketing-Taktiken: Zwei bis vier Prozent aller E-Mail-Adressen von Neuanmeldern enthalten Tippfehler. Diese Adressen sind dann nutzlos. Die Lösung besteht in Versandsoftwares mit intelligenter Validierung von E-Mail-Adressen aus dem Eingabeformular. Die Tippfehlerrate sinkt so auf ein Minimum. (Frank Strzyzewski über E-Mail-Marketing-Strategien am 30. August 2017 in Offenbach)

 

4. Newsletterdesign: Wenn Sie Ihren Newsletter zusammenstellen, planen Sie bei der Qualitätskontrolle auch ausreichend Zeit für die Optimierung der Betreffzeile ein. Betreff, Absender und ggf. Vorschauzeile entscheiden darüber, wie viele Personen die E-Mail öffnen. (René Kulka über die richtige Betreffzeile für den Newsletter am 30. August in Offenbach)

 

5. Newsletterversand: Es reicht nicht, dass der Abonnent sich per Double-Opt-in (DOI) für den Newsletter angemeldet hat; Sie müssen diese Tatsache auch dokumentieren und beweisen können. Speichern Sie Zeitpunkt der Anmeldung auf der Website, Zeitpunkt des Versands der DOI-Mail an den Abonnent und den Zeitpunkt, zu dem der Empfänger in der DOI-Mail auf den Bestätigungslink geklickt hat. (Martin Rätze über rechtssicheres E-Mail-Marketing am 30. August in Offenbach)

 

6. Newsletter-Abos: Die Größe des Adressbestands bestimmt, was im E-Mail-Marketing sinnvoll ist. Techniken wie datengetriebenes Marketing funktionieren erst ab einer Größe von mindestens 30.000 Adressen. (Karsten Büttner über die Auswahl des richtigen Newslettertools am 30. August in Offenbach)

7. IT-Sicherheit – Prävention: Unternehmen müssen geeignete Maßnahmen treffen, um IT-Sicherheitsrisiken vorzubeugen und sie zu managen, sonst haften sie für die entstandenen Schäden. Hierzu gehört auch das Thema Datenschutz. (Michael Wiesner – auch Autor unseres Leitfadens Informationssicherheit für KMU – im Impulsvortrag zur Lage der Cybersicherheit am 19. September 2017 in der IHK Fulda)



8. IT-Sicherheit – Organisation: IT-Sicherheit ist Chefsache. Das heißt aber nicht, dass die Mitarbeiter nicht einbezogen werden sollten. Sie müssen regelmäßig für die Risiken sensibilisiert werden. Überprüfen Sie diese Sensibilität proaktiv. (Johannes Bittner über notwendige IT-Sicherheitsmaßnahmen am 19. September in der IHK Fulda)



9. Sicherer E-Mail-Versand: E-Mails mit wichtigen Inhalten sollten immer verschlüsselt sein. Dazu zählen personenbezogene Daten, Forschungs- oder Entwicklungsunterlagen, sensible Angebote, Fertigungsunterlagen etc. (Hajo Giegerich über sicheren E-Mail-Versand am 19. September in der IHK Fulda)


10. Social Engineering:
Social Engineering nutzt die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit Ihrer Mitarbeiter aus. Deshalb muss ein Bewusstsein für gefährliche Situationen geschaffen werden. Die Mitarbeiter müssen wissen, dass es nicht schlimm ist, ein Passwort zu verlieren oder auf Phishing-Attacken hereinzufallen, solange sie den Fehler erkennen und melden. (Markus Gilbert über Social Engineering am 19. September in der IHK Fulda)



Foto: Männchen aus Amazon-Kartons auf Skateboard
Bild: Pixabay

11. E-Commerce-Strategien: Die Mehrheit der Nutzer bewegt sich auf Google, Amazon, Facebook und Zalando durch das Internet. Sie müssen die Branchenriesen deshalb bei der Analyse Ihrer Customer Journey und der Entwicklung Ihrer E-Commerce-Strategie unbedingt miteinbeziehen. (Nils Seebach über die Monopolisierung des Onlinehandels am 2. November 2017 in der IHK Hanau)


12. Shopvermarktung: Kanal- und plattformübergreifende E-Commerce-Strategien sind Pflicht. Dazu zählen klassische Kanäle wie Werbung in Zeitschriften oder im Radio ebenso wie Präsenzen auf Twitter oder Facebook, Suchmaschinenoptimierung, Bewertungsplattformen und natürlich die eigene Website. (Hartwig Göttlicher über Shopvermarktung am 2. November in der IHK Hanau)


13. Shopoptimierung: Wenn Ihre Website neu ist oder Sie nur wenige Besucher haben, können Sie auch keine A/B-Tests schalten und Nutzerverhalten auswerten. Alternativen sind Nutzerbefragungen und Usability-Tests, User Session Replays oder heuristische Analyse. (Tim Kaufmann über Conversion Optimierung im E-Commerce am 2. November in der IHK Hanau)

14. Storytelling: Eine typische Geschichte über Ihr Unternehmen: die Referenzgeschichte. Sie berichten in Fallstudien über Kundenerfolge, die durch die Abbildung von Kundenzitaten bestätigt und abgesichert werden. (Alexander Christiani über Storytelling beim Social Media Day 2017 in der IHK Frankfurt) 


15. Social Selling: Social Selling greift, weil das Vorgehen kundenzentriert ist und auf das veränderte Kommunikationsverhalten der Nutzer von sozialen Netzwerken eingeht. Im Vordergrund steht hier nicht der Verkauf, sondern der Aufbau von Kundenbeziehungen: dem Kunden zuzuhören, individuelle Wünsche zu erfüllen und Vertrauen aufzubauen. (André Lapehn über Social Selling beim Social Media Day 2017 in Frankfurt)


16. Social-Media-Strategien Eine Story. Die zu bespielenden Themen. Die Zuständigkeiten im Unternehmen. Die Formate. Die Kanäle. Das sind die Kernbestandteile jeder Social-Media-Strategie. (Guido Augustin über Social-Media-Optimierung beim Social Media Day 2017)


17. Rechtssicheres Social-Media-Marketing: Beim „Sharen“ von Inhalten auf den sozialen Plattformen ist das Problem der Urheberrechtsverletzung nicht restlos geklärt. Sie minimieren das Abmahnrisiko aber auf jeden Fall erheblich, wenn Sie sich auf das Reposten innerhalb einer Plattform beschränken, die Quelle aus den USA stammt und den Content nicht einbinden, sondern nur verlinken. (Carsten Ulbricht über rechtssichere Social-Media-Auftritte beim Social Media Day 2017)

 

 

Unsere ersten beiden Veranstaltungen im kommenden Jahr: Internet-Trends 2018 am 31. Januar in Heusenstamm und Internetrecht 2018 am 21. Februar in der IHK Frankfurt. Melden Sie sich doch an!



Autor

Angelika Niere
Referentin

Nach einem Studium der Literaturwissenschaft wurde ich 2009 Referentin des BIEG Hessen. Dort betreue ich unsere Leitfäden und unseren Blog. Meine Schwerpunkte sind Content-Marketing und Storytelling.

Archiv

Der BIEG Newsletter

Immer auf dem Laufenden bleiben Sie mit unserem monatlichen Newsletter. Wir informieren Sie über aktuelle Veranstaltungen und unsere neuesten Leitfäden!