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Webanalyse: Bauchgefühl ist gut, Kontrolle ist besser

02 Mär
Die Speaker und das BIEG-Team posieren für die Kamera
Fabian Ulitzka, Sven-Olaf Peeck, Corina Heinz, Daniel Weichert (Bild: BIEG Hessen)

(02. März 2017) Wer Online-Erfolg will, sollte ihn messen – zum Beispiel die Klickzahlen, die Verweildauer oder auch die Besucherwege auf der Website. Was eine moderne Webanalyse kann, zeigten jüngst Fabian Ulitzka von der Klickkonzept GmbH aus Frankfurt und Sven-Olaf Peeck (crowdmedia GmbH aus Hamburg) im Gebäude der IHK. Auf der Veranstaltung informierten sich rund einhundert Teilnehmer in der IHK Hanau zu den Themen „Webanalyse mit Google Analytics“ und „Social Media Monitoring“.


Google Analytics – was bringt Ihnen das eigentlich?

Ulitzka präsentierte „Google Analytics“. Das weltweit führende Analysetool ist vor allem dazu gedacht, „Erkenntnisse über den Kunden zu gewinnen“, so Ulitzka. Sein Rat: die Webanalyse im Gesamtkonzept der Unternehmensstrategie verankern. Nur so führe die Analyse und Auswer­tung der Daten zum Erfolg. Weil jeder Mensch, der online aktiv ist, Spuren hinterlässt, ergeben sich nützliche Hinweise zum Alter und Geschlecht der Kunden ebenso wie zum Suchverhalten – also zur Customer Journey beziehungsweise zur Frage, was Kunden auf der Website anklicken. Interessant sind auch die Erkenntnisse zur Frage, wie die eigene Website gefunden wurde und über welchen monetären Wert die Kunden verfügen. Wichtig: Weil immer mehr Menschen mit dem Smartphone unterwegs sind, lassen sich viele dieser Informationen deutlich einfacher als früher ermitteln.

Weil die Webanalyse eine hohe Relevanz hat, sollte sie auch systematisch angegangen werden. Ulitzka riet zur Setzung klarer Ziele, um zum Beispiel E-Mail-Adressen für den hauseigenen News­letter zu generieren. Der Referent verwies in diesem Zusammenhang auf die datenschutzrechtlichen Einschränkungen.


Social Media Monitoring

Wie das „Goldschürfen“ nach Daten über das Social Media Monitoring funktioniert, erläuterte Sven-Olaf Peeck. „Wichtig ist es herauszufiltern, was über Sie gesprochen wird! Genau deshalb ist Social Media Monitoring so essentiell“, lautete eine seiner Kernaussagen. Viele Unterneh­men wüssten nicht, wo sich potenzielle Kunden und Interessenten über das Unternehmen informieren oder austauschen und was dort über sie gesprochen wird. Unternehmen, welche diese Informationen besitzen, können schneller auf Kundenwünsche reagieren, Trends früher erkennen – und auch Kritikquellen frühzeitiger identifizieren. Der Referent riet zu einem moderaten Einstieg, etwa durch das regelmäßige Googeln nach dem eigenen Namen oder mittels des kostenlosen „Alerts“ des Suchmaschinen-Betreibers. „Social Media Monitoring sagt Ihnen sehr viel über die Haltung Ihrer Kunden zu Ihrem Unternehmen, deren Wünsche und Probleme“, schlussfolgerte Peeck. Sein Tipp: die Kunden über das Social Media Monitoring besser kennenlernen, um Schritt für Schritt passgenaue Angebote oder Dienstleistungen anzubieten.


Sven-Olaf Peeck im Interview



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Autor

Corina Heinz
Referentin

Ich befasse mich seit 2011 mit Online-Marketing, E-Commerce und E-Mail-Marketing. Während meiner Tätigkeit als Social-Media-Account-Managerin betreute ich über 100 Projekte mit dem Schwerpunkt Facebook-Marketing und Content-Erstellung. Als Beraterin im BIEG bündele ich das Praxiswissen aus Social Media, Webdesign und zahlreichen anderen Internet-Marketing-Themen.

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