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"Webanalyse ist Dreh- und Angelpunkt im Online-Marketing" – Interview mit Fabian Ulitzka

15 Feb
Bild: Victor Hanacek - picjumbo

(15. Februar 2017) Fabian Ulitzka ist Gründer und Geschäftsführer der Klickkonzept GmbH, die zielgruppenspezifische Performance-Online-Marketing-Strategien entwickelt und umsetzt – auf Basis kanal- und geräteübergreifenden Trackings. Er begleitet seit über 10 Jahren geschäftsleitende Positionen im Online-Marketing. Morgen hält er für uns einen Vortrag zum Thema „Webanalyse mit Google Analytics“ in der IHK Hanau. (ch)

 

BIEG: Herr Ulitzka, können Sie uns ganz kurz erklären, welche Rolle Webanalyse Ihrer Meinung nach im Online-Marketing spielt?

FU: Webanalyse ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Online-Marketing-Aktivität. Ohne ein funktionales Tracking-Konzept habe ich nur eingeschränkte Möglichkeiten die Effektivität meiner Maßnahmen zu bewerten und zu optimieren.

 

BIEG: Auf was sollten Unternehmen zu Beginn achten?

FU: Neben einer technisch einwandfreien Implementierung sollte sich jedes Unternehmen Gedanken dazu machen, welche Online-KPI die geschäftsrelevanten Kennzahlen des Unternehmens in der Online-Welt repräsentieren. Ausgehend von den Unternehmenszielen sollten dabei auch Kennzahlen erfasst werden, die repräsentativ für die Markenbekanntheit, die Sympathie oder die Kundenbindung stehen. 

 

BIEG: Gibt es Kennzahlen, die jedes Unternehmen im Blick haben sollte?

FU: Wenn die Online-Repräsentanz den Geschäftszweck abbildet, sollte dieser natürlich gemessen werden. Im Falle eines Händlers sind das die Online-Umsätze. Bei einem B2B-Dienstleister können beispielsweise Kontaktanfragen gemessen werden. Ansonsten sind natürlich die Webseitenbesucher und deren Absprungraten elementare Kennzahlen, die für alle Unternehmen ein Indikator der Nachfrageentwicklung sein sollten.

 

BIEG: Nicht alle Maßnahmen zur Bewerbung der Online-Präsenz eines Unternehmers, z.B. eines Webshops, finden zwangsläufig online statt. Oft werden beispielsweise auch Printmailings oder Zeitungsanzeigen eingesetzt. Ist es denn möglich Offline-Maßnahmen durch Webanalyse ebenfalls auszuwerten?

FU: Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Möglichkeiten, um die Effekte von Offline-Maßnahmen in der Online-Welt zu messen. Ein einfaches Beispiel sind die Nutzung von speziellen Gutschein-Codes oder die Verwendung von spezifischen URLs, die in den Offline-Kanälen kommuniziert werden.

 

BIEG: Gibt es Tools, die besonders zu empfehlen sind – zum Beispiel Google Analytics – oder ist das nicht für alle Unternehmen die beste Lösung? Wenn nicht, auf was sollten Unternehmen bei der Auswahl Ihres Analysetools achten?

FU: Google Analytics ist mittlerweile ein sehr umfangreiches Webanalyse-Tool, das vor allem im Zusammenspiel mit anderen Google-Produkten wie Google-AdWords kaum wegzudenken ist. Google Analytics hat aber auch Nachteile gegenüber kostenpflichtigen Lösungen, die inhaltlich genauer sind oder einen anderen Funktionsumfang bieten. Ein weiteres Selektionskriterium ist der Datenschutz: Immer mehr Unternehmen setzen auf Webanalyse-Tools, die in Deutschland unterhalten werden und somit auch den deutschen Datenschutzstandards genügen.

 

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Autor

Corina Heinz
Referentin

Ich befasse mich seit 2011 mit Online-Marketing, E-Commerce und E-Mail-Marketing. Während meiner Tätigkeit als Social-Media-Account-Managerin betreute ich über 100 Projekte mit dem Schwerpunkt Facebook-Marketing und Content-Erstellung. Als Beraterin im BIEG bündele ich das Praxiswissen aus Social Media, Webdesign und zahlreichen anderen Internet-Marketing-Themen.

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