Sie sind hier:

Händler und Hersteller aufgepasst: Der Umgang mit Retouren soll sich ändern

25 Feb

Das Bundeskabinett hat eine Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG-E) beschlossen und dem Bundestag dazu einen Entwurf vorgelegt. Ihr Ziel besteht darin, die massenhafte Vernichtung von zurückgesendeter Onlinehandelsware einzudämmen und insgesamt die Erzeugung von Müll zu reduzieren. Wer mit Versand und Herstellung von Produkten zu tun hat, sollte diese Entwicklung unbedingt beobachten. Denn bei Inkrafttreten würde sich dann einiges ändern:

Onlineversandhändler sollen in die „Obhutspflicht“ genommen werden: Das bedeutet, sie dürfen zurückgesandte Waren nur noch entsorgen, wenn sie verderben oder ihre Lagerung nicht zumutbar ist.

Hersteller erwartet die Übernahme der sogenannten Produktverantwortung: Sie sind aufgefordert, möglichst langlebige Produkte zu entwickeln und dabei möglichst wiederverwendbare Materialien zu verwenden.

Außerdem ergeben sich Änderungen bei der Lagerung und Entsorgung von Hausmüll, die auch Privatpersonen betreffen könnten. Wer im Einzelnen was wie umsetzen soll, steht allerdings noch nicht fest. Wie ein Bericht der Zeit verrät, gestalten sich die ersten Reaktionen von Verbänden auf den Entwurf durchwachsen. Der Shopbetreiber-Blog gibt Händlern genauere juristische Auskunft.

Autor

Angelika Niere
Referentin

Nach einem Studium der Literaturwissenschaft wurde ich 2009 Referentin des BIEG Hessen. Dort betreue ich unsere Leitfäden und unseren Blog. Meine Schwerpunkte sind Content-Marketing und Storytelling.

Archiv

Der BIEG Newsletter

Immer auf dem Laufenden bleiben Sie mit unserem monatlichen Newsletter. Wir informieren Sie über aktuelle Veranstaltungen und unsere neuesten Leitfäden!