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Neue Anforderungen an Händler von Elektro- und Elektronikgeräten durch das novellierte ElektroG

30 Nov
Bild: Marco2811 - Fotolia.com

(30.11.2015) Sie vertreiben oder verschenken (z.B. als Werbegeschenke) Produkte, die mit Strom oder Batterie betrieben werden? Dann sind Sie wahrscheinlich von der Novellierung des Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG, „ElektroG II“) betroffen, das am 24.10.2015 in Kraft getreten ist.

Für Onlinehändler ist vor allem wichtig zu wissen, dass sie gemäß dem neuen ElektroG ab dem 24. Juli 2016 verpflichtet sein werden, gebrauchte E-Geräte zurückzunehmen - vorausgesetzt, ihre Verkaufsfläche für E-Geräte ist mindestens 400 Quadratmeter groß. Händler mit kleinerer Verkaufsfläche können stattdessen auf bestehende, z.B. kommunale Rücknahmeangebote verweisen, müssen diese Rücknahmestellen allerdings bis 24.01.2015 der Stiftung EAR anzeigen.

Weitere Veränderungen durch die Gesetzesnovelle betreffen den Bezug aus dem Ausland, den Verkauf an Endkunden im Ausland

Die IHK Südlicher Oberrhein hat jetzt ein Merkblatt veröffentlicht, das Händlern einen Überblick über die einzelnen Punkte der Gesetzesnovelle und die wichtigsten Fristen verschafft.

Wenn Sie sich auch nach Lektüre des Merkblatts nicht sicher sind, ob das ElektroG auf Ihr Unternehmen angewendet werden kann, wenden Sie sich an Ihre zuständige IHK.

Download

Hier geht es zum Download des Merkblatts auf der Website der IHK Südlicher Oberrhein:

IHK-Merkblatt über die ElektroG-Novelle

 

 

Autor

Angelika Niere
Referentin

Nach einem Studium der Literaturwissenschaft wurde ich 2009 Referentin des BIEG Hessen. Dort betreue ich unsere Leitfäden und unseren Blog. Meine Schwerpunkte sind Content-Marketing und Storytelling.

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