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Onlinerecht-Lesetipps für den August: rechtssichere Newsletter, internationales Marketing und Google Analytics

10 Aug
Bild: Ryan McGuire - Gratisography.com

(10.08.2016) Die Blumen blühen, die Vöglein zwitschern, die Sonne scheint zumindest manchmal. Und je nachdem, aus welcher Branche Sie stammen, geht es Ihnen vielleicht so wie uns hier im BIEG – alles kommt eine kurze Weile lang sanft im Sommerloch zur Ruhe.

Zumindest vergleichsweise.

Das ist der ideale Zeitpunkt, um sich fortzubilden! ;-)

Deshalb habe ich heute für Sie drei Links mit Lesestoff rund ums Onlinerecht, die Sie interessieren könnten.

Wer seine Website in einer anderen Sprache anbietet, kann dadurch seine Reichweite erheblich erhöhen. Aber die Übersetzung sollte einwandfrei sein. Besonders schwierig: die Namen / Linkbezeichnungen für die sogenannten vorvertraglichen Pflichtinformationen wie beispielsweise AGB und Impressum. Auf Französisch wird die Datenschutzerklärung zu den „Protection des données“. In Spanien nennt man das Impressum „Aviso Legal“. Verwendet man im UK auf Englisch „Company Information“, „About Us“ oder „Contact Us“? (Das war eine Fangfrage, das geht alles.)

Der Shopbetreiber-Blog hat die korrekten Bezeichnungen für die wichtigsten Rechtsbegriffe für Onlineshops in England, Frankreich, Spanien, Italien, den Niederlanden und Polen zusammengetragen. >>>

Wussten Sie das? In Autoreply-E-Mails darf keine Werbung stehen. Und: Es ist nicht erlaubt, sich am Telefon von seinen Kunden eine Werbeeinwilligung einzuholen. Und außerdem: Inhaber geschäftlicher E-Mail-Adressen sind verpflichtet, zumindest einmal täglich in den Spamordner zu schauen.

E-Mail-Marketing-Experte und langjähriger BIEG-Speaker Dr. Torsten Schwarz (Absolit – nächstmalig auf unserem E-Mail-Marketing-Seminar am 2. November zu hören) hat auf seiner Website sechzig Urteile rund ums E-Mail-Marketing gesammelt. >>>

Es ist ja schon mal gut, wenn Sie ein Webanalyse-Tool einsetzen, um den Nutzerverkehr auf Ihrer Website im Auge zu behalten. Das muss aber rechtlich sauber gemacht werden, und Google Analytics ist in dieser Hinsicht ein anspruchsvolles Tool – und das nicht nur, weil die Daten dann in den USA, also an einem datenschutzrechtlich unsicheren Standort gespeichert werden. Gidon Wagner hat auf dem Hubspot-Blog Experte Christopher Zapf darüber interviewt, wie man Google Analytics rechts- und datenschutzkonform umsetzt. >>>

„Update Internetrecht“ am 7. September

Auf unserem alljährlichen Seminar „Update Internetrecht“ in der der IHK Frankfurt erfahren Sie alles, was Unternehmer über den aktuellen Stand im Onlinerecht wissen sollten: vom Thema Website zum E-Commerce, Newsletterversand und Social Media. Hier können Sie sich anmelden.


Autor

Angelika Niere
Referentin

Nach einem Studium der Literaturwissenschaft wurde ich 2009 Referentin des BIEG Hessen. Dort betreue ich unsere Leitfäden und unseren Blog. Meine Schwerpunkte sind Content-Marketing und Storytelling.

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