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Erklärvideos: Aufmerksamkeitsstark und auf den Punkt!

21 Okt

(21.10.2015) Immer häufiger begegnen sie uns - Erklärvideos! Hübsch animiert, kurz, knackig und leicht verständlich sollten sie sein. Im Interview mit uns, berichtet Klaus Schwope, Gründer und Inhaber von nutcracker - einer Spezialagentur für animierte Video-Kommunikation aus Frankfurt am Main - über Vorteile und Einsatzmöglichkeiten von Erklärvideos und gibt Tipps für deren Produktion. Am 2. Dezember 2015 spricht er dann auf dem Social Media Day ausführlich zum Thema.

1. Erklärvideos erleben gerade einen Boom im Web. Warum sollten Unternehmen auf dieses Tool zugreifen? Und welche Einsatzbereiche bieten sich für Erklärvideos?

Der Boom ist kein Zufall, denn mit welchem anderen Medium kann man gleichzeitig informieren, unterhalten und überzeugen - und zwar in 60 bis 120 Sekunden? Der unschlagbare Vorteil von Videokommunikation ist eben die Kombination von Bild- und Textebene - dies ermöglicht dem Unternehmen jedes noch so komplexe oder auch trockene Thema zu komprimieren und erklärbar zu machen.

Hinzu kommt, dass der Mensch von Natur aus offen ist für gut erzählte Geschichten und spannende Visualisierungen - der Animationsfilm erlebt auch in den Kinos immer noch einen ungebrochenen Aufwärtstrend. Unternehmen profitieren mit gut gemachten Erklärvideos von diesem Zuschauerbonus.

Den inhaltlichen Einsatzbereichen sind überhaupt keine Grenzen gesetzt. Mal ganz plastisch geschildert, geht es bei einem Konzernauftrag um die interne Erklärung einer Umstrukturierung, beim nächsten Auftrag eines Mittelständlers um Vertriebsunterstützung mit einem Produktvideo für's iPad oder auch sehr oft darum die Geschäftsidee eines ambitionierten Startups in 60 Sekunden rüberzubringen. Es gibt fast nichts was nicht erklärungsbedürftig ist - selbst für biologisch abbaubare Hundekotbeutel sind wir schon kreativ geworden.

Wie Unternehmen das fertige Video einsetzen, ist ebenfalls sehr vielfältig - einmal auf der eigenen Website, dann natürlich in den unterschiedlichsten Social Media Kanälen, bis hin zu What´s App. Aber auch bei Präsentationen, Messen oder Verkaufsgesprächen kommen Erklärvideos zum Einsatz. Dadurch rechnet sich dann auch die Investition in ein gutes und etwas teureres Video.

Einige Unternehmen nutzen Erklärvideos aber auch als Teil einer Online-Kampagne und pushen sie zusätzlich mit einem Budget für Videoanzeigen z.B. auf YouTube. Das ist ein sehr vielversprechender Weg gerade auch um in der Suche bei Google sehr differenzierend hervorzustechen.

 

2. Häufig sieht alles ganz einfach aus. Was sind die besonderen Herausforderungen bei der Produktion von Erklärvideos? Was macht ein gutes Erklärvideo aus?

Häufig sieht vor allem leider alles sehr gleich aus. Hier geht es schon los, denn ohne Differenzierung und Individualität kann man sich die Mühen und Kosten eines Erklärvideos eigentlich sparen. Viele Unternehmen bemerken oft erst hinterher, dass ihr Wettbewerber genau mit dem gleichen "Schwarz-weiss-Scribble-Video" ein ähnliches Produkt erklärt - dann auch noch mit der identischen Tonspur "Das ist Paul, Paul hat ein Problem..." - ärgerlich und überflüssig!

Die Herausforderung liegt also daher in erster Linie darin eine spannende Storyline zu finden und diese in einer visuell einzigartigen Stilistik umzusetzen - in nicht mehr als einer, höchstens anderthalb Minuten versteht sich. So gesehen macht das die Sache zu einer kleinen Kunst und genau das zeichnet dann auch den Qualitätsunterschied aus.

Erklärvideos
(c) Ackerhelden / Nutcracker - webvideo communication

 

3. Und wie kommen Unternehmen nun am besten zu ihrem Erklärvideo?

Das hängt ganz ehrlich gesagt vom Budget ab. Etliche Billiganbieter fluten gerade den Markt mit komplett austauschbaren, lieblosen Fertigformaten. Auf diesem Niveau gibt es mittlerweile aber etliche Tools mit denen man das Thema Erklärvideo bei keinem oder nur geringen Budgetmitteln auch selber in die Hand nehmen kann. Oft mit vorzeigbaren Ergebnissen, die ihren Job machen.

Spielt das Thema Video aber für das Unternehmen eine wichtige Rolle und wird es mit entsprechendem Budget versehen, sollte man nach Anbietern schauen, deren Videos sehr vielfältig sind und die eine unverwechselbare Handschrift haben. Diese Anbieter machen sich für jeden Kunden die Arbeit ihn wirklich zu verstehen und individuell zu bedienen - dies beginnt oft mit einem persönlichen Briefinggespräch. Denn wirklich gute Ergebnisse lassen sich oft nur in direkter Kommunikation erzielen. Auch wenn das jetzt etwas old school klingt, gerade bei komplexen und schwer verständlichen Themen kommt man mit einem guten, persönlichen Gespräch oder Besuch des Unternehmens zehnmal weiter als per Skype-Marathon und E-Mail-Bombardements.

Top-Kunden-Referenzen sowie Auszeichnungen sind weitere Qualitätsmerkmale.

Sie sind neugierig geworden und wollen mehr zum Thema "Erklärvideos" erfahren? Dann hören Sie den Vortrag von Klaus Schwope "Wie man die Nuss knackt! Die 10 Geheimnisse erfolgreicher Erklärvideos" auf unserem Social Media Day am 2. Dezember 2015, von 14.00 bis 19.30 Uhr, in der IHK Frankfurt am Main. Hier geht's zum ausführlichen Programm!

 

 

Autor

Uta Nübl
Referentin

Uta Nübl ist seit 2013 als Referentin beim BIEG Hessen tätig und berät Unternehmen insbesondere in den Bereichen Website-Konzeption und Social-Media-Marketing. Zuvor war die gelernte Diplom-Betriebswirtin mehrere Jahre im Tourismusmarketing tätig.

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