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Neulich beim Social-Media-Check: Warum an Google Plus kein Weg vorbeiführt

07 Aug
Foto: Google

(07.08.2014) Social Media sind zwar in aller Munde, allerdings werfen sie bei Unternehmen allerlei Fragen auf: Welche Social-Media-Kanäle eignen sich für meine Produkte bzw. Dienstleistungen? Bringen Sie meinem Unternehmen überhaupt etwas? Oder binden sie einfach nur unnötig personelle Ressourcen? Diese Fragen beantworten wir regelmäßig bei unseren "Social Media Checks". So auch vergangene Woche in der IHK Frankfurt am Main. In sechs individuellen Einzelgesprächen haben wir gemeinsam mit dem Social-Media-Experten Alexander Süßel von der Agentur AS auf Zeit aus Wiesbaden mögliche Social-Media-Strategien aufgezeigt. Dabei wurde wieder einmal deutlich, dass sich ein Engagement auf Facebook oder Twitter nicht für jedes Unternehmen eignet. Einmal ganz abgesehen von den benötigten personellen Ressourcen sollten sich Unternehmen auch immer im Vorfeld eines Social-Media-Engagements fragen: Ist meine Zielgruppe in den sozialen Netzwerken vertreten? Welchen Mehrwert kann ich Fans und Followern bieten? Und welche Ziele möchte ich mithilfe von Social Media erreichen? So haben wir einem Immobilienmakler, der vornehmlich Verkäufer von Privatimmobilien akquirieren möchte, von einer Facebook-Unternehmensseite eher abgeraten. Es liegt in der Natur der Sache, dass seine Kundenbeziehungen nur von kurzer Dauer sind. Ein Kunde hätte somit keinen Grund, ihm langfristig auf Facebook zu folgen.  Stattdessen haben wir ihm für mehr Sichtbarkeit zu Google Plus sowie der Optimierung der eigenen Website geraten. Ohnehin bildet die professionelle Website das Herzstück einer jeden Social-Media-Strategie.

Die jeweiligen sozialen Netzwerke unterscheiden sich durch unterschiedliche Nutzerstrukturen (z.B. XING für Geschäftskontakte), Formen der Kommunikation (z.B. Twitter - Beschränkung auf 140 Zeichen) sowie mitunter Themenschwerpunkte (z.B. Pinterest - Reisen, Mode, Design, Genuss, Lifestyle). Ein Netzwerk empfehlen wir allerdings fast ausnahmslos jedem Unternehmen: Google+. Warum? Ganz einfach: Es verbessert Ihre Sichtbarkeit bei Google. Google Plus und Google Places wird für Unternehmen seit kurzem unter "Google My Business" geführt. Welche Vorteile bietet Ihnen nun also Google My Business?

 

 

Foto: Google

Vorteile von Google My Business

1. Von Kunden in allen Google-Diensten gefunden werden. Ihre Unternehmensangaben erscheinen in der Google-Suche, in Google Maps und auf Google Plus.

2. Kunden die Kontaktaufnahme erleichtern. Bieten Sie Ihren Kunden die richtigen Informationen zur richtigen Zeit,  z.B. ein Anfahrtsweg in Google Maps, Ihre Öffnungszeiten in der Google-Suche oder eine Telefonnummer, auf die der Kunde nur noch zu tippen braucht, um vom Mobiltelefon bei Ihnen anzurufen.

3. Vertrauen durch Kundenbewertungen schaffen. Über Ihre Google Plus Seite können Kunden Ihr Unternehmen bewerten und Erfahrungsberichte verfassen. Zudem lassen sich über die +1 Schaltfläche Inhalte empfehlen oder Ihre Google Plus Beiträge im gesamten Web erneut teilen.

Mit Google My Business erreichen Sie also eine Sichtbarkeit bei Google, die Ihnen kein anderes soziales Netzwerk in dieser Form bietet. Auch wenn Google Plus mehr als nur einmal für tot erklärt wurde und die Mitgliederaktivität weitaus geringer ausfällt als auf Facebook, so führt an Google Plus bzw. Google My Business kein Weg vorbei. Was sollten Sie also nun für mehr Sichtbarkeit tun?

Foto: Google

Schritte zu mehr Sichtbarkeit durch Google My Business

1. Registrieren Sie sich bei Google My Business. Sobald Ihr persönliches Profil erstellt ist, können Sie Ihr Unternehmensprofil anlegen.

2. Versehen Sie Ihr Unternehmensprofil mit allen wichtigen Informationen, wie Adresse, Telefonnummer, Link zur Website, Öffnungszeiten, Fotos etc.

3. Um Ihre Angaben zu verifizieren, sendet Google Ihnen einen Code per Postkarte.

4. Weisen Sie auf Ihrer Website sowie auf Ihren Werbemitteln mit Social Bookmarks (Icons) darauf hin, in welchen sozialen Netzwerken Sie zu finden sind. Das hilft, mehr Fans und Kundenbewertungen zu generieren.

5. Beobachten Sie eingehende Bewertungen und reagieren Sie gegebenenfalls. Bewertungen sind eine wichtige Währung im Web und sorgen für Vertrauen.

 

 

Sollten Sie Ihre Social-Media-Aktivitäten auch einmal einem Experten-Check unterziehen wollen, dann melden Sie sich einfach für einen unserer kommenden Social-Media-Check-Termine an. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

 

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Autor

Uta Nübl
Referentin

Uta Nübl ist seit 2013 als Referentin beim BIEG Hessen tätig und berät Unternehmen insbesondere in den Bereichen Website-Konzeption und Social-Media-Marketing. Zuvor war die gelernte Diplom-Betriebswirtin mehrere Jahre im Tourismusmarketing tätig.

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