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Vom neuen Clubhouse bis zum "alten" Facebook: Welche Plattform passt zu mir?

04 Feb

Die Frage danach, welche Social-Media-Plattform sich für das eigene Unternehmen eignet, ist unter unseren Kunden ein Dauerbrenner. Deshalb haben wir Marketingexpertin Eva-Maria vom Bruch, Inhaberin der Fuldaer Agentur Goldmund gebeten, einen kleinen Überblick über die aktuellen Trendplattformen zu geben.

Rising-Star: Clubhouse

Wer hat es nicht gelesen oder gehört – Clubhouse! Eine völlig neue Plattform macht seit dem 19. Januar 2021 Furore und erlebt einen riesigen Nutzer-Ansturm. Doch was ist das eigentlich? Clubhouse ist eine Social-Media-App aus den USA, in der sich die Nutzer an Talkrunden beteiligen kann. Sie basiert ausschließlich auf Audioinhalten. Der allgemeine Austausch findet über die sogenannten Räume statt. Jeder User kann öffentlichen Räumen beitreten und den Diskussionen beiwohnen oder alternativ eben seinen eigenen Raum eröffnen. Die Chance, direkt mit einem Promi in Kontakt zu treten, ist groß. Doch Vorsicht! Datenschutz und Missbrauch werden diskutiert, auch ist die App aktuell nur für iPhone-Nutzer anwendbar. Exklusivität steht dabei im Vordergrund, denn ohne persönliche Einladung hat man keinen Zutritt. Wie der Hype um Clubhouse unsere Social-Media-Strategie 2021 beeinflusst, wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen.

Facebook, Instagram oder doch ein Lippenbekenntnis via TikTok?

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Facebook und Instagram sind nach wie vor die bevorzugten Social-Media-Plattformen. Mehr als 180 Millionen Unternehmen nutzen sie, um neue Kunden zu gewinnen, oder mit ihnen in Kontakt zu treten. Vor allem Instagram hat sich durch die im letzten Sommer eingeführten Reels ein weiteres Instrument eingeführt, um mit der Community im Kontakt zu bleiben. Diese werden auch von den Influencern gerne genutzt. Warum nicht mal das Vertrauen der Community eines Influencers für Ihre Marke nutzen? Eine hohe Reichweite ist nicht immer umsatzsteigernd. Manchmal lohnt es sich, den Fokus auf Mikro-Influencer zu setzen. Hier gewinnt die hohe Authentizität trotz weniger Follower – das Produkt wird so 1:1 von den Fans angenommen. Die Zahlen bestätigen auch: Menschen zwischen 16 und 34 Jahren lassen sich durch Empfehlungen via Instagram inspirieren. Dazu zählen vor allem Produkte aus den Bereichen Food, Kosmetik und Mode. Per Klick wird man heute ganz schnell zum Online-Shop geführt. Vor allem für junge Marken und kleinere Unternehmen ist es lohnenswert, die Bekanntheit zu steigern und den Abverkauf zu fördern. Ein Beispiel ist das Start-up Oatsame, dass durch seine Social-Media-Aktivitäten einen Platz in der Lebensmittelbranche gefunden hat. Ausgewählte Influencer haben dazu beigetragen.

TikTok ist mittlerweile mehr als nur Lipsync und gewinnt an Popularität. Ein starker Zuwachs erfolgte 2020 mit 10 Prozent. Nach wie vor ist die junge Zielgruppe hierbei am häufigsten vertreten. 69 Prozent der User sind zwischen 16 und 24 Jahren, 60 Prozent davon weiblich. Die Plattform bietet für das digitale Marketing ein großes Potenzial und ein Account für Unternehmen kann sich auszahlen: Unterhaltungselektronik, Produkte aus der Fitness- und Food-Branche sowie Mode- und Beautythemen liegen dabei voll im Trend.

Sind Sie schon mal bei der Suche für die Frühlings-Dekoration auf Pinterest gelandet? Bestimmt. Denn die Suchmaschine ist ein echter Traffic-Booster. Auch die Anzahl der Bestellungen durch Weiterleitung von Pinterest ist seit 2013 um 70 Prozent gewachsen. Allein in Deutschland hat es 12 Millionen Nutzer. Geben Sie der Plattform für Ihr Unternehmen eine Chance: Produkte und Dienstleistungen können dort visuell ins Rampenlicht gebracht werden. Nebenbei bietet es die Möglichkeit, Traffic für Ihren OnlineShop oder Ihre Website zu generieren.

Das Business Netzwerk LinkedIn befindet sich im Wandel und nähert sich immer mehr der Plattform Facebook an. Wie kommt das? Frisches Design und neue Features wie die LinkedIn-Story geben den Benutzer das Gefühl von Authentizität und persönlichen Erfahrungen. Die Kommunikation geht daher immer von B2B zu B2C. So kann das Wachstum von 15 Millionen Mitgliedern im DACH-Raum erklärt werden. Eine Chance für Unternehmen, LinkedIN in ihre Social-Media-Strategie mit zu berücksichtigen.

Fazit: Mehr als eine Plattform ist entscheidend.

Grundsätzlich zeigt sich die Notwendigkeit der Multiplattform-Strategie. Warum? Ganz einfach. 2020 benutzen 45 Prozent der Online-User mehr als eine Social-Media Plattform. Der genutzte Content sollte stringent und auch visuell mit einer Strategie verbunden sein. Nehmen Sie sich für Ihre Social-Media-Strategie Zeit oder lassen Sie sich extern beraten. Denn eins ist klar: Shopping per Klick ist bereits Alltag.

Gastautor

Eva-Maria vom Bruch

Eva-Maria vom Bruch ist Inhaberin der Agentur Goldmund mit Sitz in Künzell/Fulda. Mit langjährigem Kommunikations-Know-How plant die Oecotrophologin leidenschaftlich nachhaltige und vernetzte Kommunikation für ihre Kunden. Ob klassische Medienarbeit, Content-Marketing, Social-Media-Strategien oder Krisenkommunikation, wichtig ist die individuelle Betreuung mit allen Leistungen aus einer Hand.

http://www.agentur-goldmund.de

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