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Wie Sie mit einfachen Mitteln Ihre sozialen Kanäle pushen

21 Nov

(21.11.2017) In Beratungen werde ich immer wieder gefragt, welche Möglichkeiten es gibt, soziale Kanäle zu pushen. Da ist dann die Rede von Facebook Ads, bezahlter Reichweite, Instagram Stories, Hashtag-Recherche und was es sonst noch alles gibt.

Ja, es gibt viele Möglichkeiten, mehr Fans/Follower etc. zu generieren. Das Witzige ist aber, dass die einfachsten Methoden, die auch nichts kosten, immer wieder vergessen werden. Wenn ich beispielsweise frage, ob auf der Unternehmenswebsite die Social-Media-Icons eingebunden sind, stoße ich immer wieder auf fragende Gesichter. Gefolgt von einem „Nö, aber gute Idee!“.

Deshalb heute mal ganz handfeste, einfach umzusetzende Tipps, die Ihre Kanäle vielleicht nicht durch die Decke schießen lassen, aber trotzdem wichtige Hebel darstellen.

Bild: Pixabay

Tipp 1: Denken Sie an die alltäglichen Dinge

Egal ob Sie ein Ladengeschäft haben oder ein Restaurant, mit Sicherheit drücken Sie Ihren Kunden am Tag zig Kassenzettel, Bierdeckel, Kunden- oder Stempelkarten in die Hand… eine ganz wunderbare Möglichkeit, z.B. auf Ihren Facebookauftritt (und mal nebenbei auch auf Ihre Website) zu verweisen!

Das Beste daran: Weisen Sie den Kunden zudem mündlich auf den Internetauftritt hin. Zählen Sie dabei den Mehrwert auf, den der Kunde als Fan hat. Denken Sie auch an das Thema Incentivierung: Jeder, der bei Ihnen im Laden Ihr Profil liked, bekommt eine Kleinigkeit gratis. Beispielsweise einen Espresso oder eine Schnittblume – eine bessere Gelegenheit, Fans zu generieren, bekommen Sie so schnell nicht wieder.

Wichtig: Ihre Mitarbeiter entscheiden hier über den Erfolg der Maßnahme. Briefen Sie also Ihr Team – jeder muss mitmachen!

Tipp 2: Alles kommuniziert

Viel Liebe zum Detail steckt meist in den Flyern oder Printmailings. Man verkopft sich, wenn es um Texte und Design geht, und vergisst dabei das Wesentliche. Nach dem Kontakt mit diesem Werbematerial versucht der Kunde im besten Fall, Sie im Web zu finden. Und je nach Thema ist dann nicht nur Ihre Website wichtig. Viele User schauen sich in der heutigen Zeit auch ganz genau den Social-Media-Auftritt an. Packen Sie also Icons Ihrer sozialen Präsenz auch auf Ihre Printprodukte. Teasern Sie dort kurz den Mehrwert an, beispielsweise: „Die aktuellen Tagesgerichte finden Sie auf unserer Facebook-Seite!“.

 

 

Tipp 3: Signatur nicht vergessen

Tagtäglich verfassen und erhalten Sie mit Sicherheit unzählige E-Mails. Viele haben schon eine E-Mail-Signatur mit den gängigen Infos wie Telefon-, Faxnummer und Website. Ergänzen Sie Ihre Signatur mit Ihren Social Icons, sodass jeder Empfänger automatisch sieht, dass Sie auf Instagram & Co. aktiv sind.

 

 

Tipp 4: Nutzen Sie Ihr E-Mail-Marketing

Regelmäßige Newsletter informieren Ihre Kunden über Ihre Produkte/Dienstleistungen. Da Sie hier schon auf eine sehr an Ihnen interessierte Zielgruppe treffen, bieten sich folgende zwei Möglichkeiten an:

  • Die einfache besteht darin, auch hier Ihre Social Icons (beispielsweise im Footer) einzubinden. Das ist als passiver Hinweis schon einmal nicht schlecht
  • Warum aber nicht gleich einen Sondernewsletter verschicken? Am Beispiel eines Floristen: „Wir sind jetzt auf Facebook. Dort finden Sie nicht nur unsere neusten Angebote und Blumenarrangements, sondern wir geben auch Tipps zur Pflege Ihrer Pflanzen und zeigen Ihnen die schönsten DIY-Herbststräuße.“

 

 

Tipp 5: Ihre Website als Multiplikator

Ihre Website ist und bleibt das Herzstück all Ihrer Marketingmaßnehmen. Warum? Weil jede Werbung, Facebook-Anzeige und jeder Flyer die Kunden auf Ihre Website lenkt. Soweit, so gut. Viele Unternehmen stecken jede Menge Zeit und Herzblut in ihr Social-Media-Marketing, vergessen dann aber, die Kanäle auch auf der Website zu erwähnen. Keine Icons, kein Hinweis auf Facebook – nichts… Hier also zwei Hinweise:

  • Wie oben schon angesprochen: Binden Sie die Icons Ihrer Kanäle auf Ihrer Website ein. Ob das nun im Kopfbereich oder im Footer passiert, darüber muss man sich individuell Gedanken machen. Wichtig ist erst einmal, dass sie da sind.

Ihre Produkte im Onlineshop sind klasse oder Ihr Blogbeitrag ist besonders lesenswert? Dann geben Sie Ihren Besuchern doch die Möglichkeit diese Kostbarkeiten zu teilen (Share-Funktion). Integrieren Sie also die gängigen sozialen Plattformen wie Twitter, Facebook, Instagram oder WhatsApp. Das heißt nicht, dass Sie auf diesen Kanälen selbst aktiv sein müssen. Der Hintergrund: Das Produkt oder der Artikel erscheint auf dem Profil Ihres Besuchers erscheint und er teilt es mit seinen Freunden und Bekannten. Jeder 4. Online-User in Deutschland hat tatsächlich aufgrund einer solchen Empfehlung auch schon Produkte oder Dienstleistungen erworben. Sie sehen also – es lohnt sich.

 

 

Bild: Pixabay

Tipp 6: Soziale Kanäle nutzen

Und last but noch least der letzte Ratschlag. Nehmen wir einmal an, Sie betreiben schon eine Facebook-Seite. Nun steht Instagram auf Ihrer Wunschliste. Informieren Sie doch auch hier Ihre bestehenden Facebook-Fans über diesen zusätzlichen Kanal. Basis ist selbstverständlich, dass Sie Ihren Fans auf Instagram exklusive Inhalte bieten. Also nicht 1:1 Facebook und Instagram mit dem gleichen Content bespielen. Um beim Beispiel des Floristen zu bleiben: Auf Facebook stellen Sie Ihre Mitarbeiter oder neue Angebote vor oder geben Pflegetipps für Schnittblumen. Die neusten visuellen Inspirationen für herbstliche Sträuße gibt es aber nur exklusiv auf Instagram.

Mehr Tipps zum Thema Social Media finden Sie in unserem Leitfaden: Erste Schritte in den sozialen Medien.

 

 

 

Autor

Corina Heinz
Referentin

Ich befasse mich seit 2011 mit Online-Marketing, E-Commerce und E-Mail-Marketing. Während meiner Tätigkeit als Social-Media-Account-Managerin betreute ich über 100 Projekte mit dem Schwerpunkt Facebook-Marketing und Content-Erstellung. Als Beraterin im BIEG bündele ich das Praxiswissen aus Social Media, Webdesign und zahlreichen anderen Internet-Marketing-Themen.

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