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Kleine Schritte, große Wirkung! - Mit einer einfachen Checkliste zur besseren OnPage-Optimierung

15 Mai

Es braucht nicht immer die ganz großen Schritte, um weit zu kommen. Manchmal genügen auch die richtigen, kleinen. So können Sie zum Beispiel das Google-Ranking Ihrer Website mit einigen gezielten Maßnahmen deutlich verbessern, wenn Sie die wichtigsten Regeln der OnPage-Optimierung kennen und beachten. Die OnPage-Optimierung sollte nicht zuletzt deshalb auch selbstverständlicher Bestandteil jeder SEO-Strategie sein, denn eine OnPage-Optimierung können Sie in den allermeisten Fällen selbst machen. Das kostet Sie kein zusätzliches Geld. Alles was Sie dazu wissen müssen, haben wir in diesem Beitrag für Sie zusammengefasst.

Die ersten Schritte

Bevor Sie mit der Suchmaschinen-Optimierung (SEO) im Sinne einer OnPage-Optimierung starten, sollten Sie im ersten Schritt prüfen, ob und wie Ihre Website aktuell überhaupt im Google Index auftaucht. Das geht über die Site-Abfrage ganz einfach. Sie müssen dazu lediglich im Suchfeld von Google Ihre Internetadresse eintragen und das Wort site gefolgt von einem Doppelpunkt voranstellen.

Also: site:www.ihre-domain.de 

Anschließend liefert Google eine Liste aller Seiten aus, die es unter dieser Adresse indexiert hat. Im Falle unserer Agentur-Website (www.dkd.de) sieht das dann zum Beispiel so aus:



Wichtig ist, dass in der Suchergebnis-Liste von Google nur Seiten Ihrer Website angezeigt werden. Ist dies nicht der Fall, können Sie davon ausgehen, dass ein Problem vorliegt, dem Sie dringend nachgehen sollten.

Die meisten Content-Management-Systeme bieten Redakteuren die Möglichkeit, im Backend OnPage-Optimierungen direkt durchführen zu können. Typischerweise finden Sie dort Eingabefelder, Auswahlfelder und Einstellmöglichkeiten für die nachfolgend beschriebenen Punkte:

Die richtigen Keywords: Der Schlüssel zum Erfolg

Bevor Sie sich an die konkrete Überarbeitung und Anreicherung Ihrer Inhalte machen, wäre noch ein wichtiger Punkt zu klären. Den, unter welchen Schlüsselbegriffen (Keywords) Ihre Website in Google eigentlich gefunden werden soll. Veranstalten Sie dazu ruhig ein Brainstorming mit Ihren Mitarbeitern, Kollegen und wenn möglich auch Endnutzern, um die für Sie passenden Keywords ausfindig zu machen. Sie werden staunen, welche Kombinationen dabei herauskommen können. Schauen Sie ruhig auch mal, was Ihre Wettbewerber so machen und welche Keywords diese nutzen. Manchmal kann auch ein lange unentdecktes und konträres Keyword zum Einsatz kommen und zu den gewünschten Conversions führen. Und wie immer gilt: Bitte übertreiben Sie es bei den Keywords nicht. Es gibt wenig Schlimmeres als einen exzessiv SEO-Keyword-optimierten Text. Oder anders gesagt: Viel hilft nicht immer viel.

Content ist King. Immer noch.

Das Wichtigste an einem Content-Management-System? Der Content! Das war immer so. Das wird immer so sein. Wenn ein Inhalt relevant und interessant ist, dann bemerken und honorieren das die Website-Besucher. Und dann bemerkt und honoriert das auch Google.

Also schreiben Sie Texte, die Besucher gerne lesen wollen und die Besucher gut lesen können. Schreiben Sie für die Nutzer Ihrer Website, dass Sie in erster Linie für Ihre Website-Besucher schreiben. Am Ende schaut Google den Lesern über die Schulter und nicht den Schreibern.

Gute und themenrelevante Texte sind das A und O einer guten OnPage-Optimierung gepaart mit der richtigen Dosis an passenden Keywords.

Und vergessen Sie nicht Ihre Inhalte auch visuell zu unterstützen und zu ergänzen. Ein gutes Bild, eine überzeugende Grafik oder ein kurzes Video bereichern und beleben die Website und machen zusätzlich Eindruck.

Immer schön ordentlich: Überschriften-Hierarchien

Wenn Sie den Content vorbereitet haben, geben Sie diesem eine Struktur. Google liest und liebt Strukturen. Nutzen Sie hierfür die Überschriften, die Ihnen Ihr Backend bereitstellt.

  • h1 – Es kann nur eine geben. Mit der Headline 1. Ordnung (der h1) signalisieren Sie Google, dass diese  Überschrift die wichtigste auf der Seite ist. Ihr ordnen sich alle Inhalte unter. Idealerweise bringen Sie ein oder mehrere Keywords in der h1 unter. Und bitte denken Sie daran, eine h1 pro Seite muss genügen.

  • h2–h6: Strukturierungsmitte. Die weiteren Überschriften sollten nach Möglichkeit in der Reihenfolge der Größe folgen. Sie müssen sich hier aber nicht starr daran halten, wenn es visuell nicht passt. Wie oft Sie die h2 - h6 Überschriften einsetzen bleibt Ihnen überlassen. Hauptsache Ihr Text ist erkennbar strukturiert.

Schön aussehen in den Google Snippets

Heute schon gegoogelt? Dann haben Sie sicherlich auch schon auf eines der Google Snippets geklickt. Google Snippets sind die kurzen Textblöcke, die Google zu Ergebnislisten zusammenstellt. Diese Snippets bestehen aus einem Title, einem Link und einer Description (Beschreibungstext). Diese drei Elemente können Sie in vielen Content-Management-Systemen mit entsprechenden Erweiterungen redaktionell pflegen. Ansonsten zieht sich Google die Info automatisch aus den einzelnen Seiten.  Und das muss nicht immer gut sein.

Wenn der Beschreibungstext in einem Snippet verständlich und in sich geschlossen wirkt, dann können Sie fast immer davon ausgehen, dass ein Redakteur seine Arbeit gut gemacht hat und das Snippet bewusst erstellt wurde – also Title und Description im Backend händisch gefüllt wurden.

Ist das Snippet nicht aussagekräftig genug oder beispielsweise nur eine Sammlung von Keywords, wird die Klick-Rate aller Wahrscheinlichkeit nach auch sehr gering ausfallen.

Denken Sie also immer daran, den Title und die Description so gut wie möglich zu optimieren. Der Nutzer sollte schon an dieser Stelle abgeholt werden und erfahren worum es auf Ihrer Website geht. Ein optimierter Title wirkt sich übrigens auch positiv auf das Google Ranking aus.

Auch einem Bild fehlen öfter die Worte

Wie an anderer Stelle geschrieben, bereichern Bilder eine Website. Ein Bild allein, ist aber noch kein SEO-Booster und (noch) kann Google das Bild selbst nicht richtig lesen. Erst durch die textliche Anreicherung wird es für Suchmaschinen wirklich verständlich. Oder anders gesagt, auch ein Bild lässt sich mit redaktionellen Mitteln SEO-optimieren:

  • Wählen Sie für Ihren Dateinamen immer einen Namen, der inhaltlich zum Bild passt. Und versuchen Sie, im Dateinamen ein dazu passendes Keyword unterzubringen.

  • Behalten Sie die Dateigröße Ihrer Bilder im Blick. Je größer das Bild, desto langsamer lädt es und umso größer die Gefahr, dass die Besucher Ihrer Website frühzeitig abspringen. Tools wie tinyPNG helfen bei der Bildkomprimierung.

  • Beschreiben Sie Bilder für Menschen mit Barrieren, Suchmaschinen oder für den Fall, dass es technische Probleme gibt mit den Alt- und Title-Attributen.
    Für die Redakteure sind diese beiden Elemente ebenfalls im Backend des Systems (regulär) enthalten. Während das Alt-Attribut den Inhalt des jeweiligen Bildes beschreibt, liefert das Title-Attribut die  Informationen zum Bild, die Sie sehen wenn Sie mit Ihrer Maus über ein Bild fahren (Mouseover).

Vertrauen ist gut. Gelegentlich kontrollieren ist besser.

Wenn Sie alle oben genannten Punkte erledigt haben, können Sie sich für einen Moment zurücklehnen und den Googlebots die Arbeit überlassen.

Vergessen Sie aber nicht, dass das kontinuierliche Beobachten Ihrer Website im Suchmaschinen-Ranking zur Routine-Aufgabe gehören sollte.

Je nachdem, welche Ziele Sie mit Ihrer Website verfolgen, ist es ratsam mit Hilfe von SEO-Tools die Website regelmäßig zu überprüfen, um ggf. weitere SEO-Maßnahmen vorzunehmen bzw. Ihre jetzigen weiter zu optimieren. Dazu gehört übrigens auch, dass Sie Ihre Inhalte gelegentlich kritisch bewerten und überarbeiten. Ein dynamisches Medium wie das Internet lebt von Veränderungen. Zudem ändert Google regelmäßig seine Ranking-Faktoren. Ein Grund mehr also, die OnPage-Optimierung regelmäßig durchzuführen.

Ihre 10 Punkte OnPage-Optimierungs-Checkliste:

1.        Haben Sie die Site-Abfrage in Google ausgeführt?

2.        Haben Sie die Keyword-Analyse durchgeführt und Schlüsselwörterbestimmt?

3.        Haben Sie Content für die Website erstellt bzw. auf Lesbarkeit und Keywords geprüft?

4.        Haben Sie Seiten mit Überschriften sauber strukturiert?

5.        Haben Sie Title eingesetzt?

6.        Haben Sie Description eingesetzt?

7.        Haben Sie einen Dateinamen für das Bild gewählt?

8.        Haben Sie das Keyword im Dateinamen des Bildes eingesetzt?

9.        Haben Sie die Bildgrößen optimiert?

10.      Haben Sie Alt-Attribut und Title-Attribut für Bilder vergeben?

 

 

Weitere Beiträge zum Thema gibt's im SEO-Tag des BIEG-Blogs und in unseren Leitfäden!

 

 

Gastautor

Irena Ivankovic

Nach dem Studium sammelte Irena Ivankovic in unterschiedlichen Branchen Erfahrungen als Expertin für Marketing und Kommunikation. Als Marketing Managerin in der dkd Internet Service GmbH setzt sie ihre jahrelange Expertise ein, um die Online- und Offline-Marketingstrategie der dkd weiterzuentwickeln.

http://www.dkd.de

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