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Page-Speed-Optimierung 2018: Jede Sekunde zählt – oder?

18 Jan

Man hört überall, dass die Ladezeit einen wichtigen Rankingfaktor bei der Suchmaschinenoptimierung darstellt. Also haben wir die Experten gefragt, ob sie uns etwas Genaueres dazu sagen können. Die Antwort hat uns überrascht. Wir bedanken uns bei Christian Stenger und Carsten Schuwerack von der Online Marketing Solutions AG! 

Es ist ein echter Renner unter den SEO-Themen: Page Speed und wie Google dazu steht. Wir haben dazu eine spannende Geschichte parat. Sie befasst sich kritisch mit einer populären ‚Lehrmeinung‘ zu Website-Ladezeiten und besticht mit Fakten, Tipps und Anekdoten.

Hätten Sie die Sekunde? Dann mal los.

(Am Rande: Für diejenigen, die gerade keine längere Story lesen mögen, gibt es am Schluss ein Gesamtfazit und sogar eine ‚Quick Edition‘ des Artikels. Riskieren Sie doch einen Blick!)

Page Speed 2018: Haltbare Fakten, kurzweilige Anekdoten und nützliche Praxistipps stehen in den Startlöchern. (Bild: Pixabay)


#1 | Die „Drei-Sekunden-Regel“ für Seitenladezeiten: eine populäre Zauberzahl

Econsultancy.com warnte bereits 2012: Spätestens nach der dritten Sekunde gehe die Conversion in den Keller! (Bild: Econsultancy.com / Centaur Media PLC)

Webpages sollten zum Laden nur maximal drei Sekunden brauchen. Was daher rührt, dass Bounce Rates nach dieser Wartedauer steil in die Höhe schießen.

So in etwa lautet die „Drei-Sekunden-Regel“. Wer zu Page Speed recherchiert, läuft ihr meist früh über den Weg. Die Regel warnt: Eiskalt würde der Besucher einer Website abspringen, bekäme er deren Content nicht rechtzeitig – eben in höchstens 3 Sekunden – zu Gesicht.

Diese Auffassung scheint recht populär. Wir haben ein paar O-Töne für Sie aufgestöbert:

  • „Drei Sekunden – mehr Zeit geben Kunden einem Onlineshop nicht.” (Hiscox Business Blog; Dezember 2016)
  • „Research shows that users become dissatisfied and are more likely to abandon a website that takes more than 3 seconds to load.” (WordStream Blog; April 2017)
  • „As many as 40 percent of website visitors abandon a site after three seconds of delay.“ (Facebook Newsroom; August 2017)

Aha, Facebook, „[a]s many as 40 percent“? Das klingt irgendwie vertraut. Bei kissmetrics verbreitete man schon im Jahr 2011, dass eine Page, sofern diese „mehr als drei Sekunden zum Laden benötigt“, 40 Prozent ihrer User verliere. Aber sind es wirklich 40?

Parallel hierzu kursieren Angaben wie 50 oder gar 65 Prozent. Erratisch anmutende Zahlen, die man zudem mal auf Webshops, mal auf Mobile, mal auf ‚normale‘ Websites bezieht und die man allzu gerne dramatisierend präsentiert. Im „Out of the Box"-Blog schrieb man sogar, die Marke von 3 Sekunden Ladezeit wäre für Page-Speed-Optimierer ein „magischer Grenzwert“.

Weshalb aber gerade diese „magische“ Ladezeitengrenze, obwohl man das Absprungrisiko dazu so unterschiedlich beziffert? Wir haben da eine hoffentlich nicht zu voreilige Annahme, die mit einem Ur-Antrieb unseres liebsten Suchdienstes zu tun hat: Google’s need for speed.

#2 | Google im Bann der Sekunden: ein prägendes Stück Pagespeed-Geschichte

Seit Äonen gebärdet sich Google als Tempomacher. Bereits 2009 titelte man „Speed Matters“ im Google Research Blog und „Let’s make the web faster“ im Webmaster Central Blog. Bald darauf, ab April 2010, galt die Reaktionsschnelligkeit von Pages als amtlicher Rankingfaktor.

2012 überschrieb man dann einen Artikel bei thinkwithgoogle.com mit „The Google Gospel of Speed“. Weitere Lobgesänge folgten, bis heute predigen die Google-Jünger vehement und lauthals die heilige Botschaft vom Gasgeben und Zeitsparen. Erst recht als AMP-Initiatoren.

Das für uns Entscheidende dabei? In all den Jahren der Speed-Huldigung tauchten durchaus Google-Statements auf, worin man die Website Load Time an die Sekundenangabe „three“ koppelte. Aus dem Google-Rennstall war etwa zu vernehmen:

Solche Äußerungen können zweifellos den Verdacht nähren, man wünsche sich im Silicon Valley, Website-Betreiber würden sich an der „magischen“ Sekundenzahl 3 orientieren. Wir glauben folglich: Google – immerhin eine der einflussreichsten Stimmen der digitalen Welt – verantwortet die Popularität der „3 seconds rule“ durchaus mit.

Doch dürfen wir Google wirklich als Evangelist dieser Page-Speed-Konvention betrachten? Welche Folgen hätte das möglicherweise für SEO? Wir haben uns auf Antwortjagd begeben.

#3 | Die Befürchtung, Google könnte Sekunden zählen: der SEO-Schnellschuss

Bei der Gelegenheit: Würden Sie Ihre Domain einem Geschwindigkeitstest unterziehen, so wäre ein Ladezeiten-Ergebnis jenseits der drei Sekunden nicht überraschend. Besonders falls Sie dafür Googles hauseigenen Mobile-Speed-Prüfer ausprobierten.

Dieses Tool ist indes ohnehin mit Vorsicht zu genießen, ein Gegentest mit anderen Page-Speed-Tools wäre unbedingte Pflicht. Abseits der starken Entwickler-Werkzeuge von Chrome und Firefox hätten sich da beispielsweise bewährt:

Gemessene Ladezeit 7s mit dem Geschwindigkeitstester von Google: ein Grund für helle Aufregung? (Bild: testmysite.withgoogle.com)

Wenn sich für Sie aber überall ein Messwert von über 3 Sekunden ergäbe, hieße das wirklich, dass sich etliche User genau deswegen von Ihrer Landingpage abwenden? Und – Moment mal: Hieße das, in Anbetracht von Googles Drei-Sekunden-Auslobungen…

… dass Google Ihre Page wegen eines Delays größer 3 Sekunden eventuell abstrafen könnte?

Wir schreiben wohlgemerkt ‚eventuell‘. Obwohl sich Zitate herauspicken ließen wie etwa:

  • „Google: Keep Site Speed Below 2-3 Seconds” (Search Engine Roundtable; November 2016)
  • „Laut der Google Search-Console ist die Dauer für das Laden einer Seite über 3 Sekunden zu hoch und zwischen 1,5 und 3 Sekunden nur Durchschnitt.” (pagerangers-Blog; März 2017)
  • „Google expects pages to load in two seconds or less […].“ (Search Engine Land; Juli 2017)

Wir finden, das suggeriert, der altgediente Page-Speed-Teilalgorithmus wäre mittlerweile ziemlich fit im Sekundenzählen. Denn Google „expects“ demnach ausdrücklich, setze also regelrecht voraus, dass maximal 3 – oder gar 2 – Sekunden „für das Laden“ ins Land zögen.

Was inhaltlich bedeutete, dass man die Drei-Sekunden-Regel auf Google umgemünzt hätte:

Google fordert, dass Webpages zum Laden nur maximal drei Sekunden brauchen. Weil auch Google überzeugt ist, dass Bounce Rates nach dieser Wartedauer steil in die Höhe schießen.

Ist die Furcht, dass Google abstraft, was nicht bei drei auf den Schirmen ist, denn berechtigt?

Gegenfrage: Passt das zu aktuellen Ranking-Statistiken? Als mittlere „Seiten-Ladezeiten“ der top-platzierten Domains geben searchmetrics in ihren jüngsten Studien 6,7 bis 10,8 Sekunden an. Vom Suchgigant selbst erfuhren wir im Februar, dass „the time it takes to load the average mobile landing page is 22 seconds.”

Demgemäß tummeln sich in den Suchergebnissen (abseits der AMP-Rennpiste) doch mehr lahme Enten als rasante Sportwagen (noch jedenfalls), weshalb Google in puncto Load Time und „2-3 Seconds“ eigentlich gar nicht allzu wählerisch sein dürfte und im Ganzen dann doch eher seine über 200 anderen Rankingfaktoren entscheiden lassen sollte (noch jedenfalls).

Oder?

Spoiler Alert: Dennoch ist etwas dran an den drei Sekunden und deren Berücksichtigung seitens Google – vorausgesetzt, wir betrachten beides im richtigen Kontext. Doch damit wir das können, müssen wir klarstellen, wie wir „Page Load Speed“ überhaupt definieren wollen.

#4 | „Seitenladegeschwindigkeit“: eine eilends gebotene Begriffseingrenzung

„Search Engine Marketing News From Industry Experts“ bei TheSEMPost – trotzdem keine Begriffsklarheit.

Eine fundierende Definition von „Page (Load) Speed“ vermisst man in Texten zum Thema öfter, was sogar auf Beiträge von Google zutrifft. Nicht zufällig nörgelte im März ein Leser bei thesempost.com: „Would you be able to clarify how you use the term ‘page speed’ […]?”

 

Wir für unseren Teil zeigen gerne, dass wir diese definitorische Vorarbeit nicht scheuen. Wir weichen der Gretchenfrage diesmal nicht aus:

Wie lässt sich „Page Speed“ verstehen?

(1)     Als Begriff, der sich auf einzelne Pages, nicht die gesamte Website, bezieht. Was nicht zuletzt deshalb sinnvoll erscheint, weil die verfügbaren Tools für gewöhnlich sowieso Resultate zu einzelnen Pages auflisten (statt gemittelter Werte für die Site als Ganze).

(2)     Als die Sekunden, die vergehen, bis der Browser alle (alle!) ihm gelieferten Seitendaten geladen und verarbeitet hat – sprich, grob vereinfacht, qua DOM und CSSOM (plus X) solchen Content komplett aufbauen und rendern konnte, welcher dafür vorgesehen war.

(3)     Als subjektiv empfundene Wartezeit. Heißt die Geduld, die mensch aufbringen muss, bis Inhalte auf dem Display zu erkennen oder Funktionen nutzbar sind. Dieser Aspekt ergänzt ein Speed-Konzept um den letztlich wichtigsten Beteiligten: den Anwender.

 

 

Matt Cutts' Blog anno 2010: Was ist mit „Site Speed“ oder „Speed“ im Detail eigentlich gemeint?

Die mit (2) und (3) bezifferten Lesarten von „Page (Load) Speed“ lassen sich in ähnlicher Form auch in einem älteren Readme zu Googles PageSpeed Insights finden. Das Spannende: (2) und (3) stehen unter je eigenen Prämissen, was für die Optimierungspraxis eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Letzteres möchten wir in Kapitel #5 und #6 verdeutlichen, wo es also ein Wiedersehen mit den Subdefinitionen (2) und (3) geben wird.

 

Bis hierher hätten wir also die Historie und Problematik der Drei-Sekunden-Regel rekapituliert und obendrein eine solide terminologische Grundlage für das Seitenladetempo erarbeitet. Dank dieser Datenbasis sollte es uns möglich sein, verständlich zu erhellen, was anno 2017 bei der Page Speed Optimization Googles Meinung nach konkret zählt.

#5 | John Mueller zu Sekunden, Speed und Nutzern: brandeilige Berichtigungen

Screenshot des YouTube Channels von Google-Mitarbeiter Johannes Müller
Joh(a)n(nes) Mueller, Webmaster Trends Analyst Google Schweiz: sympathisches Gesicht eines Gigakonzerns

(Bitte verzeihen Sie den kitschigen Einstieg.) John Mueller finden wir dufte! Seit Jahren ist er das gefühlt freundlichste Gesicht von Google und stellt sich als Gastgeber der „Webmaster-Central-Sprechstunden“ mit nie endender Geduld einer nie endenden Liste an SEO-Fragen.

Dass die Macher von seo-portal.de beharrlich Transkripte zu Muellers „Hangouts“ sammeln, finden wir ebenfalls dufte. Denn das Ergebnis (Reinschauen lohnt sich) ist ein kostbares SEO-Wissensarchiv, allemal auch für den Bereich Speed. Wer sich Muellers betreffende Antworten ansieht, lernt vieles – und Google von einer etwas anderen Seite kennen als wir in Kapitel #3.

Was sagt uns John Mueller über Googles Umgang mit Website-Geschwindigkeiten?

  • Tempo-Optimierer rennen zu oft den Zahlen hinterher, kritisiert Mueller. Die Art und Weise, wie Google Page Speed einbezieht, beschreibt er folgerichtig nicht als Justierung auf Basis präziser Zeitmessung, sondern dagegen als ungefähre Unterteilung.
  • Wer also Ladezeiten im Millisekundenbereich verbessert und infolgedessen bedeutende Ranking-Erfolge erwartet, denkt – das hebt Mueller wiederholt hervor – in die falsche Richtung.
  • Originalzitat dazu: „Wir unterscheiden nur zwischen normal und sehr langsam.“ (16. Mai 2017)
  • Seinen bekannten Tweet, in dem er über Ladetempos spricht und explizit „I often […] aim for < 2-3 secs“ schreibt (siehe oben), hält Mueller heute offenbar selbst für verfänglich. Seine explizite Sekundenangabe, betont er, war ein rein subjektiver Tipp und „bezog sich nicht auf die Suche.“
  • Mueller reagiert in den Hangouts denn auch gelassen und gerade nicht mit einer 3-Sekunden-Empfehlung, wenn Fragesteller ihn mit Ladezeiten wie 5, 7 oder gar 10 Sekunden konfrontieren.
  • Page Load Time bezeichnet Mueller als „Tiebreaker“; demnach entscheiden Ladezeiten vor allem dann über Platzierungen, wenn mehrere Domains aus Google-Sicht nahezu gleichwertig sind.
  • Im Kern empfiehlt Mueller ein denkbar simples Rezept: „Konzentriert euch beim Pagespeed […] lieber auf den Nutzer als auf die Suche. Alles, was es für Nutzer schneller macht, ist gut.“

Was also können SEOs von Mueller über Page Speed Optimization lernen?

Klar spürt ein Teil von Googles Algorithmus der Performance hinterher. Laut Mueller werden Ladespannen aber wenig nuanciert als entweder „normal“ oder „sehr langsam“ eingestuft.

Bezogen auf jene Google-Routinen, welche die Technik-Stats bewerten, verstehen wir das so: „Google expects“ in erster Linie, dass die Geschwindigkeit einer Page nicht zu weit abseits vom Durchschnitt (ihrer Branche) liegt; sie sollte nicht auffällig langsam sein. Was, wie wir in Kapitel #3 gesehen haben, sogar Ladezeiten von bis zu 22 Sekunden einschließen könnte.

Das hieße, Änderungen in der Dimension von (Milli)sekunden werden organische Rankings einer Website kaum merklich beeinflussen. Page-Speed-Optimierung lohnt sich hingegen vor allem dann, wenn wirklich wesentliche Steigerungen zu erwarten – und unabdingbar – sind.

Zum Standard-Repertoire dessen, was eine Website grundlegend befeuert, zählen wir:

  • Auf Qualitätshoster setzen (kurze Server-Antwortzeit, große Feature-Vielfalt, hohe Sicherheit).
  • HTTP/2 verwenden, damit ein Server Browsern mehr, früher und flotter Daten bereitstellen kann.
  • GZIP-Komprimierung aktivieren, um weitaus handlichere Datenpakete an den Client zu senden.
  • Fehler wie (Soft-)404-Seiten, ‚blinde‘ Links und URL-Vervielfachung vermeiden (mehr hier).
  • Schriftarten und -schnitte nutzen, die weboptimiert oder den Browsern bekannt (websicher) sind.
  • Bilder zweckgemäß vor-skalieren und ihre KB-Zahl per Kompression zusätzlich verkleinern.
  • (Wiederkehrenden Besuchern zuliebe) Vorkehrungen für ein effektives Browser-Caching treffen.

Bei all dem spielt die Drei-Sekunden-Regel eine untergeordnete Rolle. Die genannten Modifikationen stehen vielmehr für eine insgesamt solide Architektur, für ein harmonisches Zusammenspiel aller Komponenten. Eine Konfiguration eben, die es Browsern – und Crawlern – möglichst erleichtert, alle für eine Seite verfügbaren Daten zu empfangen und wie vorgesehen zu handhaben.

Es geht, kurzum, um eine technisch aufgeräumte Seite. Diese wird „normal“ schnell sein und, wenn wir Mueller folgen, von Googles Pagespeed-Teilalgorithmus als einwandfrei abgehakt.

Haben wir die drei Sekunden damit hinter uns gelassen? Nicht ganz! Wir dürfen nicht vorschnell übergehen, was Mueller mehrmals betont: Wer trotz allem eisern um jede Sekunde kämpft, kann noch etwas anderes erreichen. (Noch) glücklichere Website-Besucher nämlich.

Was uns zu unserem letzten Punkt und damit, kurios genug, gewissermaßen zurück an den Anfang führt. Nächster Halt – User Experience!

#6 | Usable it is: ein Tipp zur rechten Zeit aus Googles Mobile Exam Study Guide

Mueller ist bei Google nicht der einzige, der beim Thema Geschwindigkeit auf den Endnutzer blickt. Nicht zufällig führte etwa der kürzlich publizierte AMP-Jubiläumsbericht das Hype-Motto „User first!“ schon im Titel: „Two years of user-first webpages“ feierte man da stolz.

In Kapitel 2.1.3 von Googles fachlich äußerst ergiebigem Mobile Exam Study Guide (erschienen im April 2017) blieben wir an einer Textstelle hängen, die ebenfalls vom Nutzernutzen ausgeht und die uns über Googles Page-Speed-Ansichten etwas Elementares verrät.

Werfen wir abschließend einen Blick darauf. Es lohnt sich abermals!

Kapitel 2.1.3 von Googles Mobile Exam Study Guide: Was wollen User in Sachen Speed?

Da wäre sie, die erwähnte Guide-Passage, zielsicher den „Customers“ gewidmet:

"Customers want to see visible content that is ‘above-the-fold’ as soon as possible. Load important content first and make sure that the site is usable in 3 seconds."

Da wären auch erneut, was auch sonst, unsere „magischen“ drei Sekunden. Dass es darum gehen müsse, einen Browser die Ressourcen einer Page gänzlich „in 3 seconds“ abarbeiten zu lassen, sagt Google an dieser Stelle aber gerade nicht.

Stattdessen wird uns nahegelegt, dass eine Seite in dieser Zeit „usable“ sein soll: für den Gebrauch geeignet. Was dem Abschnitt zufolge dann gewährleistet ist, falls der maßgebliche Inhalt im oberen Seitenbereich („above-the-fold“) zuerst und möglichst schnell verfügbar ist.

All das sei, was „[c]ustomers want“, sei der dringlichste Wunsch der Verbraucher.

Ergo? Wenn man uns fragt, solidarisiert sich Google hier nicht allein mit dem Endanwender und auch nicht einfach, wie gewohnt (→ Kapitel #2), mit Page Speed im Allgemeinen. Sondern insbesondere und ganz speziell mit einem subjektiv empfundenen Ladetempo (→ Kapitel #4; (3)).

Die Meinung, dass letzteres in der Tat nicht zu unterschätzen ist, begegnete uns auch im Juli bei Search Engine Land, in einem Post zum AMP-Projekt von Patrick Stox. Dieser lieferte uns zudem ein bemerkenswertes Fazit:

"[I]t’s more important to feel fast than to actually be fast."

So das Gefühl von Schnellheit zu akzentuieren, gibt der Story zuletzt einen neuen Dreh! Page Speed Optimization ließe sich demnach, wunderbar im Einklang mit Googles Guide-Geboten und dem „user-first“-Gedanken, ebenso begreifen als: Page Speed Experience Optimization.

Aha! Usern „usable“ Content rasch zeigen für ein gefühlt hohes Tempo. Und das heißt?

Es kann der Eindruck von Highspeed entstehen, wenn der Nutzer „as soon as possible“ für den Gebrauch geeigneten Content zu sehen bekommt. Das heißt, man stellt ihm nicht stante pede die gesamte Page zur Verfügung, sondern etwa zunächst einen zentralen Text, ein Bild, ein Suchfeld. Was genau, bestimmen der Seitenzweck und die zu erwartende User-Intention.

Das heißt tatsächlich, Page-Speed-Optimierung unter anderer Prämisse als in Kapitel #5 durchzuführen. Denn diesmal orientiert sich das Seitenladeverhalten nicht an (vermeintlichen) Bot-Kriterien, sondern planvoll an realen User-Erwartungen, und es zählen vor allem solche Developer-Kniffe, die eine Website so herrichten, dass sie schnell anmutet. Nerdstoff wie:

  • Flexible Aussteuerung von JavaScript und Cascading Style Sheets (CSS); mittels Inline-CSS und gezielter Script-Platzierung im HTML sowie Attributen wie loadCSS, async oder defer kann man die Ausführungsreihenfolge von Page-Elementen beeinflussen. So lassen sich etwa, passend zur Nutzungsrelevanz, Main-Content-Bestandteile und -Funktionalitäten nach vorne ziehen.
  • „Lazy Loading“; statt beim Aufrufen einer Seite alle visuellen Inhalte in einem Rutsch zu rendern, kommen für den Above-the-fold-Bereich nebensächliche Elemente vorerst in eine ‚Warteschlange‘. Letztere werden dann schrittweise nachgeladen, sobald der User (weiter)scrollt.
  • Einsatz progressiver und „interlaced“ Bilddateien; ein Browser kann im passenden Format gesicherte JPGs und GIFs näherungsweise ausgeben, sprich peu à peu rastern. Zugehörige Bild-Export-Funktionen findet man (auch jenseits von Photoshop) in vielen Bildbearbeitungs-Apps.
  • Angepasstes Schriften-Management; Fonts lassen sich ebenfalls asynchron laden. Dies erlaubt es, websichere Schrifttypen als Fallback zu hinterlegen und zuerst nur diese, verzögerungsfrei, anzeigen zu lassen. So sind Texte sofort lesbar, obwohl man fancy Fonts erst hinterher rendert. (Bonus-Tipp: Den dabei auftretenden „FOUC“ mithilfe des Font Style Matchers minimieren!)

Kurzum, die Überlegung hinter Page Speed Experience Optimization ist, dass man punktuell dort einen Tempogewinn erzielt oder vorgaukelt, wo der Website-Besucher dafür sensibel ist. ‚Punktuell‘ heißt dabei nicht zuletzt, dass man nicht gleich jede, sondern bevorzugt vielbesuchte und/oder hochplatzierte Landing Pages dafür präpariert (wir erinnern an #4; (1)).

Da das zu einer erfreulicheren User Experience führen kann, stellen sich so eventuell sogar eher positive Ranking-Effekte ein als bei einer verbissenen Zehntelsekunden-Hatz ohne zielgerichteten Fokus, die einen Bot beeindrucken soll, der doch nur „sehr langsam“ von „normal“ trennt (→ #5). Google, es gilt längst als Konsens, bezieht immerhin User Signals bei der Ranking-Berechnung ein – Signale, die in Summe positiver ausfallen dürften, sofern Nutzer eine Site für schnell halten.

 

 

Tempo als Wahrnehmungsfrage: Welche der oben gezeigten Page wirkt auf den Betrachter wohl ‚schneller‘?

Womit der Moment gekommen wäre, in dem letztmalig die Stunde der Drei-Sekunden-Regel schlägt. Denn falls es wirklich stimmt, dass unsere Geduld nach – uuungefähr – 3 Sekunden Warten an ihr Ende gelangt, so könnte man diese Spanne nun zumindest als jene Zeit im Hinterkopf behalten, welche höchstens vergehen sollte, bis… dann… endlich…

… der erste „usable“, der erste für den Nutzer relevante Content auf dem Display erscheint – unabhängig davon, ob und für wie lange sich der technische Ladevorgang (die Verarbeitung von Page-Daten im Sinne von #4; (2)) danach noch fortsetzt.

Daran angelehnt könnten wir zum Schluss eine etwas andere „3 seconds rule“ formulieren.

Google wünscht sich im Namen der Nutzer, dass Pages nach maximal 3 Sekunden Primär-Content anzeigen. Ein Grund dafür ist, dass Menschen nicht gerne tatenlos ins Leere starren.

Wie sich dies in der Praxis verhalten kann, lässt sich inzwischen bei YouTube begutachten. Rufen Sie etwa dieses hübsche Speedrun-Video auf, wird Ihnen das Wichtigste, also das Video, vor allen anderen Page-Bausteinen angezeigt. So erblicken Sie unverzüglich und ohne Ablenkung das, was Sie von YouTube zuvörderst erwarten: bewegte bunte Bilder.

Hernach erscheinen uns die in Kapitel #2 aufgezählten Google-Statements in einem leicht anderen Licht. Denn anscheinend dürfen wir in Google insoweit einen Verfechter der Drei-Sekunden-Regel sehen, als letztere die User Experience touchiert. Passend dazu agiert der Tech-Riese tatsächlich vorbildlich, was Maximen wie „[l]oad important content first“ und „feel fast“ angeht. „[A]im for < 2-3 secs“, Google? Geht wohl klar – solange sich das Fadenkreuz auf das Nutzererlebnis richtet.

#Fazit | Page-Speed-Optimierung 2018: in drei Sekunden zeigen, was zuerst zählt

Wir fragten: Ist es anno 2018 sachdienlich, in der Page-Speed-Optimierung jeder Sekunde hinterher zu hetzen? Die Antwort hängt wie so oft vom Blickwinkel ab.

Wir können auf der einen Seite von technischen Gesamt-Ladezeiten sprechen, die der Google Crawler für die Rankings berücksichtigt. Dann zählt vor allen Dingen, nicht zu sehr aus dem Loading- und Crawlability-Rahmen zu fallen (wie er für die jeweilige Branche oder den jeweiligen Site-Typus aussieht). Wer von Googles Routinen nicht als „sehr langsam“ beurteilt werden will, braucht sonach Pages mit primär gründlichem, aufgeräumtem Code.

Auf der anderen Seite gibt es da all diese Menschen, die auf Displays starren. Menschen, die Dienstleistungen buchen und Produkte kaufen sollen. Sie sind es, deren Wohl(wollen) im Endeffekt zählt und deren Geduld man nicht unnötig strapazieren sollte. Um deren Nutzer-Erlebnis so angenehm wie möglich zu gestalten, bedarf es einer etwas anderen Art von Speed-Aktionismus: Hier geht es darum, mit bestimmten Coding-Kniffen ein Gefühl von hohem Tempo zu erwecken und dafür zu sorgen, ‚Surfing-Leerzeiten‘ zu verhindern.

Zumindest im letztgenannten Fall könnte man sich – sagen wir so Pi mal Daumen – an einer Art Konstante im langjährigen Speed-Diskurs orientieren: der Drei-Sekunden-Regel. Viel länger sollte man Besucher wohl wirklich nicht einer „Blank Page“ aussetzen.

Leistet man in beiden Hinsichten ordentliche Arbeit, sollte man das Thema Page Speed (Experience) Optimization getrost abhaken dürfen. Man sollte sich dann auch – kleine Spitze zum Schluss – wieder einmal um die vielen anderen Rankingfaktoren kümmern (Backlinks zum Beispiel). Wobei ‚Muellers‘ oder ‚Googles‘ Gesetz (→ #5) ja hier wie dort die Leitlinie alles Handelns sein sollte: Tut alles (Sinnvolle) für den Nutzer, besser jetzt als gleich. Es wird sich vermutlich mehr bezahlt machen als krampfhaftes Sekunden- oder sonstiges Erbsenzählen.

Aus zweifachem Anlass: Update der Verfasser am 26.02.2018:

Nachtrag zu Kapitel #2 | Selbstredend ist uns nicht entgangen, dass Google – wie um die von uns unterstellte Speed-Junkie-Haltung zu bekräftigen – nur einen Tag, bevor der vorstehende Beitrag veröffentlicht wurde, ein hochbedeutsames Statement zum Thema Mobile Page Speed veröffentlichte.

Wir erliegen nun doch der Versuchung, dieses kurz zu kommentieren.

Am 17. Januar gab Google im Webmaster Central Blog offiziell bekannt, dass ab Juli dieses Jahres das „Speed Update“ in Kraft treten wird. Zum ersten Mal überhaupt wird dann Mobile Page Speed zu einem eigenständigen Rankingfaktor, und dieser wird offenbar direkt die Suchergebnisse auf mobilen Endgeräten beeinflussen – analog zum seit 2010 für die Desktop-Ergebnisse geltenden Desktop-Page-Speed-Faktor. Parallel zur Ankündigung ließ uns Google wissen, dass man ein älteres Page-Speed-Tool aktualisiert und nun weitaus brauchbarer gemacht habe – da ist durchaus etwas dran, wovon Sie sich gerne hier überzeugen dürfen.

Es war am 18. Januar leider nicht möglich, diese Google-Ansage umgehend in unserem Beitrag zu würdigen. Was für uns allerdings kein großes Problem war, weil: An allen unseren Empfehlungen und generellen Aussagen ändert das „Speed Update“ substantiell (vorerst) nichts. Denn a) ziehen die von uns ausgesprochenen Tipps eine Beschleunigung sowohl im Desktop- als auch im Mobile-Bereich nach sich und b) bestätigte Google im Announcement auch, dass die Performances einzelner Seiten unverändert grob-binär nach besonders langsam und normal schnell unterschieden würden – weswegen, so eine Google-typische Beschwichtigung, auch nur ein relativ geringer Anteil an Pages von dem Update überhaupt betroffen sein werde (na, abwarten).

An der bekannten Page-Speed-Arbeitsweise wird sich freilich kaum etwas ändern: Hat Googles Mobile-Algorithmus die Wahl zwischen zwei ansonsten ebenbürtigen Seiten, so wird er die schnellere bevorzugen.

Nichtsdestotrotz ließe sich, als sinnvolle Ergänzung unseres Artikels, ein oben nur angetipptes Thema nochmals in den Vordergrund rücken: Es könnte durchaus sein, dass angesichts des Mobile „Speed Updates“ die zusätzliche Implementierung von Accelerated Mobile Pages (AMP) in Zukunft eine größere Rolle spielen wird als bislang. Womöglich ist Googles Update ein Wink, der besagen soll: Liebe Leute, ab Juli wächst die Wahrscheinlichkeit, dass wenn auf einem Mobile Device gesucht wird, eine passende und korrekt eingerichtete AMP selbst einer „normal“ oder gar überragend schnellen Seite gegenüber bevorzugt wird.

Doch ungeachtet dessen sollte die Erstellung von AMP niemals die Speed-Optimierungsarbeit an den ‚eigentlichen‘ Seiten ersetzen. Letztere dürften unverändert das vom Besucher gewünschte Ziel bleiben, weil sie diejenigen Pages sind, deren Design, Inszenierung und Content-Fülle ein einmaliges Nutzererlebnis zu bieten imstande sind. AMP hingegen sind (das ist ja die Idee hinter dem Projekt) zwar äußerst schnell verfügbare, dafür aber eher langweilige, vereinheitlichte Webpräsenzen.

 

Nachtrag zu Kapitel #6 | Besonders spannend finden wir vor dem Hintergrund unserer Ausführungen zum Thema Page Speed Experience Optimization eine weitere von Google angestoßene Neuerung vom 05. Februar: Da wurde die Welt über den Webmaster Central Blog darüber in Kenntnis gesetzt, dass Google seine „Lighthouse“ Chrome Extension so erweitert habe, dass man damit nun nicht zuletzt die Seitengeschwindigkeit messen kann.

Auf diesen „Lighthouse Page Audit“ hat via Google Chrome Browser jedermann Zugriff.

Einen Mini-Workshop zur Benutzung dieses Tools spendieren wir gern: Über Shift + I können Sie in die Chrome Developer Tools wechseln, wo Sie einen neuen Unterpunkt „Audits“ finden. Nach dem Klick auf „Perform an audit…“ können Sie Haken für verschiedene Diagnose-Bereiche setzen. Wählen Sie hier „Performance“ aus, klicken Sie auf Start, und Sie werden nützliche Informationen zum Speed-Status-quo der im Browser gerade aktiven Page erhalten.

Das Resultat sieht dann wie folgt aus:

Screenshot des Chrome Developer Tools
"Perform an Audit" im Chrome Developer Tool

Auf dem Screenshot sehen Sie die ganz oben aufgereihten Speed-Kategorien, also diejenigen, welche Google als besonders messenswert zu betrachten scheint. Das finden wir richtig spannend:

  • „First meaningful paint“ – die erste für den User bedeutende Anzeige von Inhalt(en)
  • „First interactive“ – der erste Moment der Möglichkeit einer User-Interaktion mit der Seite
  • „Perceptual Speed Index“ – die Bewertung der Geschwindigkeit aus perzeptuellem Blickwinkel


Quod erat demonstrandum also? Wir finden, schon ein bisschen. Diese Kategorien stecken unserer Ansicht nach genau den Rahmen ab, den wir im Zuge unserer Beschreibung von Page Speed Experience Optimization abgezirkelt haben. Es scheint also, als ginge es Google vor allem um… – eben!

„First meaningful paint“: Der Nutzer soll anhand des möglichst zügig angezeigten primären Contents die Bedeutung einer Page möglichst fix erfassen können (siehe auch hier). Als nächstes soll er – „first interactive“ oder, wie Google es auch nennt, „minimally interactive“ – so schnell es geht die zentrale(n) Page-Funktion(en) nutzen können; etwa eine Suche oder, wie in unserem Beispiel YouTube, das Ansehen eines Videos. Eine nach diesen Maßgaben inkrementell sich mit Inhalten befüllende, das heißt agil anmutende Seite (Google fordert: „visually load faster“) führt zu einer vorteilhaften Page-Speed-Perzeption, welche sich dann in einem hoffentlich zufriedenstellend niedrigen „Perceptual Speed Index“ niederschlägt.

Alle drei Sachverhalte betreffen die subjektive Wahrnehmung des Seitenladevorgangs und verweisen in Richtung einer punktuellen, User-orientierten Beschleunigung von Prozessen.

Wir freuen uns ein bisschen darüber, unsere Theorie von der Wichtigkeit einer Page Speed Experience Optimization auf diese Weise vom Suchmaschinenriesen persönlich bekräftigt zu sehen – und werde natürlich weiterhin wachsam bleiben, was die Entwicklung in diesem für Google offenbar noch wichtiger gewordenen SEO-Bereich angeht.




Unsere Quick-Edition für Eilige: alle Kapitel im Schnelldurchlauf

Kapitel #1 | In der Digitalszene hat sich die „Drei-Sekunden-Regel“ verbreitet. Länger sollen Pages „zum Laden“ nicht brauchen, da Besucher sonst sofort wieder absprängen. Konkrete Angaben zum Nutzerverlust nach 3 Sekunden Ladedauer schwanken jedoch sehr.


Kapitel #2 | Google war immer ein Speed-Junkie. Wie agil eine Seite reagiert, gilt seit 2010 als rankingrelevant, überdies redete auch das große G häufiger über die „three seconds“. So trug es wahrscheinlich dazu bei, dass die Drei-Sekunden-Regel reüssieren konnte.


Kapitel #3 | Greifen SEO-Medien „3 seconds“-Kommentare von Google auf, entsteht zuweilen der Eindruck, eine Domain mit schlechteren Lade-Messwerten hätte arg geminderte Ranking-Chancen. Statistische Top-20-Auswertungen sprechen indessen eine andere Sprache.


Kapitel #4 | Wir konturieren drei Verwendungsarten des Begriffs „Page Load Speed“, um eine Definitionsbasis zu erhalten. Der Term, sagen wir, bezieht sich meist auf einzelne Pages (1) und kann entweder die Verarbeitung aller zur Verfügung gestellten Page-Ressourcen durch den Browser (2) oder das für den Endnutzer sichtbare Lade-Geschehen benennen (3).


Kapitel #5 | Googles John Mueller antwortet in seinen „Sprechstunden“ unermüdlich auf SEO-Fragen. Aus seinen Aussagen zu Speed ziehen wir zentrale Lehren: Domains werden in „schnell“ und „sehr langsam“ eingeteilt, der Algorithmus reguliert nicht nach (Hundertstel) Sekunden. Betrachten wir Page Speed isoliert als technisches Ranking-Kriterium, so geht es zuvörderst also nicht um (drei) Sekunden Ladezeit, sondern recht basal um sauberes Coding.


Kapitel #6 | Ein Zitat aus Googles Mobile Exam Study Guide bringt uns abschließend auf die Idee, dass die Drei-Sekunden-Regel zwar gelten mag, aber eher insofern, als eine Seite in zirka 3 Sekunden für den Nutzer „usable“ – sinnvoll verwendbar – sein sollte. So stößt Google uns zuletzt auf etwas, das wir ‚Page Speed Experience Optimization‘ taufen: Gewisse Coding-Tricks werden vollführt, die den Usern Seitenschnelligkeit vor allem suggerieren.


#Fazit | Geschwindigkeitsoptimierer sollten weniger einer festen oder ‚optimalen‘ Zahl von Lade-Sekunden nachrennen. Vielmehr zählt, dass gründliche Webentwicklung die Basis bildet (was letztlich immer das A und O ist) und parallel dafür gesorgt wird, dass die wichtigsten Seiten so schnell es geht brauchbare Inhalte für den User anzeigen (was das I-Tüpfelchen ist). Dies entspricht zusammengenommen einem Zugang zum Speed-Sujet, der sich in eine lange und von Google eindringlich propagierte SEO-Tradition einreiht: User first!

 

Sie wünschen sich noch mehr SEO-Wissen? Dann besuchen Sie unser nächstes SEO-Seminar am 26. April in der IHK Frankfurt: Digitale Sichtbarkeit. Bis dann! (an)

 

 

Gastautor

Christian Stenger

Als SEO Offsite Consultant der Online Marketing Solutions AG konzentriert sich Christian Stenger aktuell auf Suchmaschinenoptimierung mit und ohne Links. Allgemein liebt er Digital Marketing: Seine Erfahrungen als Texter, Lektor, Konzepter, Mediengestalter und Literaturwissenschaftler zahlen sich hier gleicherweise aus.

http://www.omsag.de

Gastautor

Carsten Schuwerack

1996 gründete Carsten Schuwerack eins der ersten Internet-Gaming-Cafés Deutschlands. Seit je gehört sein Herz dem Digital Marketing, was er momentan in der Online Marketing Solutions AG als Leiter der Abteilung SEO-Offsite unter Beweis stellt. Unermüdlich teilt er auch auf Twitter, was ihn fachlich begeistert und antreibt.

http://www.omsag.de

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