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So werden Sie bei Google gefunden

29 Mär

„Sichtbarkeit im Internet“ ist Voraussetzung für digitalen Erfolg. Warum ist das so? Zwischenzeitlich ist das Web Lebensraum für ganze Generationen geworden. Und wo sich Menscheln tummeln, entstehen Märkte. Wenn Sie dort teilnehmen wollen, darf Ihr Unternehmen nicht fehlen. Es geht ums Sehen und gesehen werden: Erst Beachtung macht uns Menschen zu dem, was wir sind. Das ist bei Webseiten nicht anders! Denn der schönste Internetauftritt nutzt relativ wenig, wenn er nicht gefunden wird. Unternehmen sind also gut beraten, die passenden Duftmarken im digitalen Lebensraum zu setzen.

Das ist kein einfacher Job! Schließlich existieren im Web zahlreiche Einstiegstore für Besucher. Der Klassiker ist natürlich Googles Suchmaschine. Diese schleust immer noch den Großteil der Besucher auf Webseiten. Aber die Dinge haben sich in den letzten Jahren verändert: Werden spezielle Antworten gesucht, gibt es dafür eine Reihe alternativer Suchdienste, die sich jeweils auf ein Thema eingeschossen haben. Zum Beispiel wird das Superkaufhaus Amazon gerne zur Produktsuche genutzt. Wenn ein passender Arzt benötigt wird, steht der Dienst Jameda an erster Stelle. Auf XING werden Personen gesucht, auf MyHammer.de Handwerksdienstleistungen und auf yelp das passende Restaurant. Nicht zu vergessen YouTube - als zweitgrößte Suchmaschine (ok, die Videoplattform gehört auch zu Google).

 

 

Google bleibt das Einstiegstor

Nichtdestotrotz bleibt Google der Platzhirsch unter den Suchdiensten. Die Trefferliste bietet mehr als nur langweilige Textlinks, wie es sie noch vor einigen Jahren gab. Mittlerweile finden sich dort Bilder, Videos, Bewertungen und Kartenmaterial. Leider gilt nach wie vor: Wer nicht auf der ersten Seite unter den Top 10 Treffern steht, geht unter. Natürlich gibt es davon Ausnahmen, z.B. wenn zu einem Thema kaum passende Treffer angezeigt werden. Dann wird eben auf die nächste Ergebnisseite weitergeklickt.

Bei starker Konkurrenz, generischen, d.h. allgemeinen Begriffen und großer Zielgruppe sinken die Chancen, sich einen Sonnenplatz auf Googles erster Seite zu erkämpfen. Vor allem kleinen und mittleren Unternehmen wird geraten, sich auf sogenannte Long-Tail-Suchen zu konzentrieren. Das sind etwas speziellere Suchabfragen, die aus mehreren Begriffen bestehen, z.B. „Regenschirm, kompakt, Latex, grün in Frankfurt“. Zwar sind die Suchvolumina nicht so hoch – das kann aber im Idealfall über Masse kompensiert werden. 

Content is King

Ein Mißverständnis muss ich gleich ausräumen: Eine Positionierung unter die ersten zehn Google-Treffer lässt sich nicht erkaufen (im Gegensatz zu dem Werbeprogram Google Adwords). Wäre das so, würde die Google-Suche nicht mehr relevante Treffer ausspucken, sondern nur die, die am meisten bezahlen. Ruck Zuck wäre Google vom Markt, wie es damals Alta Vista - dem Marktführer aus den Jahren 1995 bis 1999 – passiert ist.

Eine Website für die Google-Suche zu optimieren, ist kein leichtes Unterfangen. Es geht auch nicht von heute auf morgen, sondern ist ein langwieriger und dauerhafter Prozess. Im Kern geht es darum, der Suchmaschine verstehen zu geben, dass die eigene Website den Suchenden mit der passenden Antwort glücklich macht. Gut geeignet sind ausführliche, qualitativ hochwertige, kompetente und multimediale (Video, Bild, Text) Antworten. Noch besser ist, wenn sich der Autor obendrein nachweislich gut zu dem gesuchten Thema auskennt und die Website ein positives Besuchererlebnis bietet.

Sichtbarkeit skaliert mit dem redaktionellen Content auf Webseiten. Ohne ein inhaltliches Konzept, dass weiter ausgebaut werden kann, hat es eine Webseite schwer, überhaupt gefunden zu werden. Das kostet natürlich Zeit und damit Geld. Dennoch haben sich viele Unternehmen der Herausforderung gestellt und produzieren Inhalte. Letztendlich als gute Investition in die eigene Sichtbarkeit.

Links: Qualität statt Quantität!

Neben den Inhalten spielen aber noch eine ganze Reihe weiterer Faktoren eine wichtige Rolle für den Suchalgorithmus von Google. Zum einen ist es die Qualität und das Ausmaß der externen Verlinkung. D.h. diejenigen Links, die auf Ihre Website verweisen. Aus Google-Sicht ist jeder Link eine Empfehlung. Und je nachdem, wer Sie empfiehlt, ist das gut, oder weniger gut. In seinen jüngsten Qualitätsoffensiven ist Google so weit gegangen, Webseiten mit „schlechten“ Links abzustrafen. Zum Beispiel, wenn massenhaft Links eingekauft wurden, oder von sog. künstlichen Linkfarmen aus verlinkt wurde. Ein guter Rat an Unternehmen ist, sich mehr um Qualität als um Quantität zu sorgen, wenn es um Linkbuilding geht. Schauen Sie sich jede Website genau an, bevor Sie eine Linkanfrage stellen. Der natürlichste Weg für gute Links sind gute Inhalte. Wo wir wieder beim Thema Content wären. Haben Sie nützliche Informationen auf Ihrer Webseite, wie beispielweise verständliche Ratgeber oder unterhaltsame Tutorials, wird „freiwillig“ auf Ihre Webseite verlinkt werden.

Suchalgorithmus mit 200 Zutaten

Neben den Links zählen zu den weiteren Einflussgrößen auf das Ranking die sog. Onpage-Faktoren: All die Dinge, die der Google-Bot aus Ihrer Website herauslesen kann. Die Struktur, die Headlines, die Metainfos etc. Selbst Dinge wie das Alter der Domain oder die Geschwindigkeit Ihrer Website werden hier berücksichtigt. Google gibt offiziell an, dass etwa 200 Faktoren zur Beurteilung einer Website herangezogen werden. Im Netz kursieren diverse Listen von SEO-Dienstleistern, auf denen die einzelnen Faktoren aufgeführt und erklärt werden. 

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Autor

Daniel Weichert
Fachlicher Leiter

Seit über 10 Jahren berate ich kleine und mittlere Unternehmen für mehr Erfolg im Internet. In den bislang knapp 1.500 Beratungsfällen lag der thematische Schwerpunkt bei Onlinemarketing-Strategien und Website-Konzepten. Studiert habe ich BWL und E-Commerce an der Goethe Universität in Frankfurt am Main.

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