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Paid Media

Uninteressante Informationen oder belanglose Inhalte werden durch eingekaufte Reichweite weder relevanter, noch wirklich erfolgreicher. Fehlt der Nutzermehrwert oder ist keine Interaktionsstrategie hinterlegt, so nutzen auch Reichweitenverstärker nichts. Sollten Sie jedoch alle bisherigen Schritte berücksichtigt haben, so sind Paid Media ein guter Verstärker, um zusätzliche Personen zu Ihrem Interaktionsangebot zu führen. Dies gilt insbesondere für Personen, mit denen Sie bisher nicht im Kontakt stehen. Bevor Sie beginnen, entsprechende Reichweitenverstärker zu nutzen, sollten Sie sich bewusst darüber sein, welches Ziel Sie mit dem Einsatz konkret verbinden. Bspw. können das die Unterstützung von Brand Building bei Bestandskunden, die konkrete Ansprache nur von Neukunden oder die Generierung breiter Awareness sein. 

Mit Content-Formaten Experimentieren

Starten Sie in kleinen Schritten! Fokussieren Sie sich zu Beginn auf eine Idee, die schnell und simpel mit echten Kunden getestet werden kann. Wenn ich Ihnen einen Tipp mitgeben darf: Sehen Sie es sportlich, beginnen Sie mit dem Training und gestalten Sie erste simple und überschaubare Experimente. Simpel meint tatsächlich simpel und ist das Gegenteil von hohen Aufwand und Kosten. Um Teams bei ihr ersten Schritten davor zu schützen, nicht doch wieder in Perfektion und Wasserfallplanung abzudriften, nutze ich gerne meine 20-5-1 Challenge: Mit maximal 20 Euro Budget einen Prototypen entwickeln, der von 5 Usern an 1 Tag getestet wird. 

Zum Abschluss

1. Akzeptieren Sie, dass sich Markt und Kunde immer in Bewegung befinden.

Die permanente Optimierung der Marke auf Basis von Kundenbeziehungen und -verhalten bleibt eine ständige große Reise.

2. Verstehen Sie, dass Kundenfokussierung und -bindung alle Ebenen und Mitarbeiter betrifft.

Kundenbindung ist keine reine Marketingaufgabe. Kundenfokussierung geschieht nicht von jetzt auf gleich.

3. Sehen Sie den Kunden als Sparringspartner.

Nutzen Sie Interaktionen bewusst, um Insights zu erhalten und noch bessere Lösungen anzubieten. 

4. Bieten Sie aktiv konstruktive Inhalte/Lösungen an.

Überprüfen Sie die Qualität Ihrer Kundenbeziehungen: Handeln Sie aktiv konstruktiv (aus vollem Herzen), meiden Sie passiv konstruktive (gleichgültige, von Verpflichtungen motivierte), aktiv destruktive (ablehnende, Bedeutung runterspielende) oder passiv destruktive Verhaltensweisen (ignoriert Dinge und erzählt von sich). So bauen Sie keine Beziehungen auf.

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Cover des BIEG-Leitfadens Social Selling

Gastautor

André Lapehn

Seit 10 Jahren berät André Lapehn Marken, Konzernen und Städte bei der Konzeption und Umsetzung von Projekten. Er gilt als einer der operativen Pioniere und Vordenker für Social Media in Deutschland. Sein Schwerpunkt ist die Transformation von Unternehmen zu radikal kundenfokussierten Organisationen als zentralem Baustein „echter Agilität“.

http://www.b4b.com

Aktualisiert: November 2018

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