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Insider-Tipps für den Linkaufbau

Ausgelassene Links

Öfter wird irgendwo im Web eine Marke oder Adresse erwähnt, jedoch keine Verlinkung mitgeliefert. In so einem Fall wird Website-Betreibern natürlich Linkstärke vorenthalten. Daher sollte man regelmäßig den eigenen Markennamen und Websitenamen googeln oder dafür einen Erwähnungssuchdienst einsetzen (siehe auch 3. unter „Mögliche Linkquellen finden“). Bei allen gefundenen Inhalten, die eines Backlinks entbehren, heißt es dann: Urheber kontaktieren und um Ergänzung des Links bitten.

Local SEO

Längst wird Google mehrheitlich auf mobilen Endgeräten genutzt. Folgerichtig häufen sich Suchanfragen mit Ortsbezug wie „Pizza bestellen“ oder „Friseur Eschborn“. Keine Frage daher: Künftig ist SEO mit lokalem und regionalem Fokus essentiell.

Der Linkaufbau lässt sich daran anpassen, denn: Websites örtlicher Vereine, Zeitungen oder Kooperationspartner sind potentielle Linkgeber. Sponsorings und Charity-Teilnahmen können mit Links belohnt werden. Nicht zuletzt gibt es lokale Webkataloge. Eine Vielzahl von Möglichkeiten! Local SEO ist zweifellos chancenreich – und für viele Website-Betreiber zudem ein Weg, den die direkte Konkurrenz noch gar nicht eingeschlagen hat.

Backlink Earning

Die Grundidee hinter Link Earning ist, dass eminent hochwertige und spannende Inhalte ohne größeres Zutun zu Weiterempfehlungen (also eben Links) führen. Allerdings quillt das Web vor erstklassigen Inhalten förmlich über – egal ob Bilder, Videos oder Grafiken, ob Statistiken Umfragen oder Leitfäden. Die Folge: Top-Content ist für die Nutzer und Google ohnehin ein Muss, und folglich alles andere als ein Selbstläufer. Zusätzlich braucht es aus diesem Grund die aktive Verbreitung über soziale Netzwerke sowie E-Mail-Verteiler, wenn nicht sogar die Hilfe von Multiplikatoren und Meinungsmachern. Kommt der Schneeball allerdings einmal ins Rollen, rieselt es zuletzt normalerweise auch die erhofften Backlinks.

Ausschreibung von Arbeitsstellen

Ob StepStone, Monster oder kalaydo.de: In Ausschreibungen von Online-Jobbörsen ist in der Regel ein Link zum Anbieter zu finden. Wer regelmäßig attraktive Stellenangebote ins Netz stellt, fördert somit Reputation, Bekanntheitsgrad und Linkprofil zugleich. Findige SEOs verlinken die Jobangebote zusätzlich in Universitätsforen und gelangen so indirekt an deren Autoritätsbonus und Linkstärke.

Reparatur von 404-Fehlerseiten

Mit wachsendem Alter häufen sich auf Websites für gewöhnlich „tote“ Unterseiten. Hierbei handelt es sich um Pages, die statt Inhalten eine Fehlermeldung ausgeben (http-Statuscode 404: „nicht gefunden“). Verweisen Links ausgerechnet auf eine solche Unterseite, verpufft ihre Linkstärke wirkungslos. Die Stärke kann man aber wiedergewinnen, indem man die 404-Seite via sogenannter 301-Weiterleitung mit einer passenden, noch existierenden Seite verbindet.

Hier findet man einen hilfreichen Einsteiger-Text über Weiterleitungen.

Ausschreibung von Arbeitsstellen

Ob StepStone, Monster oder kalaydo.de: In Ausschreibungen von Online-Jobbörsen ist in der Regel ein Link zum Anbieter zu finden. Wer regelmäßig attraktive Stellenangebote ins Netz stellt, fördert somit Reputation, Bekanntheitsgrad und Linkprofil zugleich. Findige SEOs verlinken die Jobangebote zusätzlich in Universitätsforen und gelangen so indirekt an deren Autoritätsbonus und Linkstärke.

Neuverlinkung ausgelaufener Wikipedia-Links

Backlinks von Wikipedia schaffen Vertrauen – bei Google und bei menschlichen Lesern. Wie aber wird die eigene Webpage zur Wiki-Quelle? Zwei erprobte Wege seien kurz skizziert: Es kann sich etwa lohnen, englische Versionen themenrelevanter Einträge zu prüfen. Manche davon gibt es womöglich noch nicht auf Deutsch. Eine gute Übersetzung mit Quellenlink auf ausführlichere eigene Inhalte wird in so einem Fall oft zugelassen. Des Weiteren kommt es vereinzelt vor, dass Wikipedia veraltete oder verschwundene Datenquellen anführt. Wer solche „toten“ Verweise entdeckt, kann – entsprechenden Content vorausgesetzt – eine eigene Unterseite als adäquaten Ersatz anbieten.

Linkabbau und Linkrisiko-Management

 Häufig erweist sich bei der Analyse eines Backlinkprofils, dass bestimmte Backlinks schädlich sein könnten. Meist handelt es sich dabei um unnatürlich und/oder minderwertig aussehende Links (siehe auch „Welche Eigenschaften beeinflussen die Qualität von Links?“). Identifiziert Google zu viele davon, beeinflusst dies schlimmstenfalls die Platzierung negativ. Schützende Maßnahmen wären die Linklöschung oder der Einsatz eines speziellen Google-Werkzeugs namens Google Disavow Tool.

Mehr zum Google Disavow finden Sie im Google Support

Tools zur Qualitätsbestimmung und Risikoeinstufung:

Tools für die Suchmaschinenoptimierung

Google-eigene Tools:

 

 

Gastautor

Christian Stenger

Als SEO Offsite Consultant der Online Marketing Solutions AG konzentriert sich Christian Stenger aktuell auf Suchmaschinenoptimierung mit und ohne Links. Allgemein liebt er Digital Marketing: Seine Erfahrungen als Texter, Lektor, Konzepter, Mediengestalter und Literaturwissenschaftler zahlen sich hier gleicherweise aus.

http://www.omsag.de

Gastautor

Carsten Schuwerack

1996 gründete Carsten Schuwerack eins der ersten Internet-Gaming-Cafés Deutschlands. Seit je gehört sein Herz dem Digital Marketing, was er momentan in der Online Marketing Solutions AG als Leiter der Abteilung SEO-Offsite unter Beweis stellt. Unermüdlich teilt er auch auf Twitter, was ihn fachlich begeistert und antreibt.

http://www.omsag.de

Erstellt: März 2019

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