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Auswahlkriterien für Presseportale

Im deutschsprachigen Raum existieren fast 150 Online-Presseportale. Einige bieten kostenpflichtige Services an, die von der Erstellung der Pressemitteilung bis hin zum Publizieren auf anderen Portalen, sozialen Netzwerken und Newstickern reichen können. Eine Liste mit Presseportalen finden Sie zum Beispiel bei seitwert.de.

Wer sich einem solchen Portal anvertrauen möchte, sollte dabei nicht nur auf den Preis achten, sondern auch darauf, dass eine regelmäßige Erfolgsstatistik angeboten wird, mit deren Hilfe sich letztlich das Preis-Leistungs-Verhältnis für die Maßnahme abschätzen lässt. So empfiehlt es sich, eine Vorher-Nachher-Analyse der Position bei Google unter den vereinbarten Suchbegriffen einzufordern. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Meldung nicht automatisiert verteilt wird.

Auf vielen Presseportalen lassen sich Meldungen aber auch kostenlos einstellen, und Gebühren fallen nur an, wenn Änderungen in einer bereits freigegebenen Pressemitteilung vorgenommen werden müssen. Die Benutzerfreundlichkeit dieser Presseportale ist allerdings sehr unterschiedlich. Einige führen recht intuitiv durch das Einstellen einer Meldung, bei anderen wird das Erstellen schon kniffeliger oder es gibt Restriktionen, zum Beispiel bei der Anzahl von Links oder die Textlänge betreffend.

Ein zeitsparender Weg, mit dem man die wichtigsten Portale mit professionell aufbereiteten Pressemeldungen abdecken kann, besteht darin, sich einer entsprechend spezialisierten Agentur anzuvertrauen.

Erfolgskontrolle

PR-Portal ist nicht gleich PR-Portal: Eine kleine Studie von postina.net hat ergeben, dass große Unterschiede in der Relevanz von Portalen bestehen. So stellte sich heraus, dass bei ein- und derselben Pressemeldung fünf von den genutzten 13 Portalen keinen messbaren Einfluss auf Google zu haben schienen, während andere unterschiedlich starken Einfluss hatten.

Wer also effektive Online-PR machen möchte, muss unbedingt nach konkreten Ergebnissen der Aktion suchen und die verschiedenen Presseportale generell auf ihre Relevanz hin im Auge behalten, auch im Zeitverlauf. Denn Portale müssen laufend an sich arbeiten und die Meldungen aktiv verknüpfen: Um den gewünschten Effekt zu erzielen, reicht es nicht, Pressemitteilungen im Portalarchiv abzulegen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, gratis und schnell den Erfolg der Online-Pressearbeit zu messen. Zum einen über die eigene Webseiten-Statistik, mit der die Anzahl der Besucher und über welche Seiten sie “hereinkommen” gemessen wird. Außerdem kann man händisch eine Vorher-Nachher-Analyse des eigenen Rankings unter den verschiedenen Suchbegriffen durchführen. Einmal vor der PR-Maßnahme, dann etwa drei Werktage nach Einstellen der Pressemitteilung. Ein sehr nützliches Tool sind beispielsweise auch die “Google-Alerts”. Sie lassen sich für jedes beliebige Keyword erstellen und sorgen dafür, dass Sie eine E-Mail mit Links zu den Seiten erhalten, auf denen ein von Ihnen festgelegter Schlüsselbegriff neu im Netz aufgetaucht ist. So lässt sich auch feststellen, ob und welches der genutzten Presseportale die Meldung auf weiteren Seiten veröffentlicht, zum Beispiel auf entsprechenden Blogs.

Achtung bei Änderungen veröffentlichter Pressemitteilungen!

Beim Thema „Änderungen“ ist Achtung geboten: Man kann zwar (in einigen) Portalen im Nachhinein Korrekturen in bereits veröffentlichten Pressemitteilungen vornehmen, wenn diese Meldungen aber schon auf weiteren Seiten, Blogs, etc. publiziert wurden, wird der Fehler dort nicht behoben. 

Mehr zum Thema Online-PR?

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