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Ihre Websitetexte können Sie nicht ernst genug nehmen. Die Sprache, die Sie für die Außenkommunikation wählen, ist nicht nur zentraler Bestandteil der Unternehmensidentität, sondern trägt gerade auf der Website direkt zum Ersteindruck von Ihrem Geschäft bei. Gute Sprache transportiert auch schwierige Informationen mit Leichtigkeit, weckt positive Gefühle und suggeriert, dass der Verfasser hohe Ansprüche an sich stellt. Im Tandem mit Bild- und Videomaterialien präsentiert sie das Unternehmen im Internet. Zudem stellt sie das zentrale Werkzeug der On-Site-Suchmaschinenoptimierung dar. 


Die Professionalisierung der Onlinetexte von Unternehmen ist in den vergangenen Jahren zweifelsohne zum Wettbewerbsfaktor gewachsen. Was Sie alles über Websitetexte im Speziellen wissen sollten, fasst dieser Leitfaden für Sie zusammen.

Schema einer typischen Startseite: Text- und Bildelemente sind „locker“ angeordnet und erlauben Platz zum Atmen. Der Text beschränkt sich auf das Notwendige. (Bild: Wireframe.cc)

Das digitale Textarrangement

Auf modernen Websites spielt traditioneller Fließtext nur eine untergeordnete Rolle. An seiner Stelle kommen kleine, in sich geschlossene Textabschnitte zum Einsatz – sogenannte Chunks. Diese Chunks können zwar in der Regel für sich genommen gelesen werden, entfalten ihre volle Wirkung jedoch im Gesamtkontext der Website. Denn nur ein Teil der Informationen für den Besucher wird über den Text transportiert; er teilt sich diese Aufgabe nicht nur mit Bildelementen und Videocontent, sondern beispielsweise auch mit Header und Menüs.

Das Texten für die Website beginnt daher schon bei der Konzeptionali-sierung des Webdesigns vor dem Launch. Hier legen Sie die Position Ihrer Textelemente, ihre Funktion und erste Stichworte zu ihrem notwendigen Inhalt fest. Dabei werden Sie auf Startseite und hohen Hierarchieebenen vermehrt mit Teasern arbeiten und mit Links auf weiterführende Informationen verweisen, während Sie längere Text-bausteine für Unterseiten vorbehalten, die tiefer in das Thema einsteigen.

Die Arbeit mit Chunks hat den Vorteil, dass sie zur Beschränkung auf das Wesentliche ermutigt. Was bereits im Header der Website, mithilfe von Bildern oder Navigationselementen kommuniziert wird, muss im Text nicht mehr wiederholt werden. Findet sich der Besucher beispielsweise auf einer Website wieder, deren Hauptmenüpunkte „Krimis“, „Historische Romane“ und „Bestseller“ versprechen, weiß er auch ohne Lektüre der Texte bereits, dass er es mit einem Verlag für Belletristik zu tun hat. Anstatt sich unnötig zu wiederholen, können Sie sich im Text stattdessen weiterführenden Informationen zuwenden, so etwa Ihrem Alleinstellungsmerkmal und den Verkaufsargumenten.

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Autor

Angelika Niere
Referentin

Nach einem Studium der Literaturwissenschaft wurde ich 2009 Referentin des BIEG Hessen. Dort betreue ich unsere Leitfäden und unseren Blog. Meine Schwerpunkte sind Content-Marketing und Storytelling.

Letzte Aktualisierung: Juni 2018

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