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Als Lead bezeichnet man letztendlich einen Satz Daten von einem potentiellen Kunden. Ein Lead besteht also aus den Daten, die man auf einer Visitenkarte finden würde. Klassischerweise sind das Name, Unternehmen, Position und Kontaktmöglichkeiten, doch es kann sich auch einfach um die E-Mail-Adresse handeln – so bei der Generierung von Newsletterabonnenten. Andersherum kann ein Lead aber auch noch weitere relevante Informationen beinhalten: Anzahl der Mitarbeiter, Website-URL, Branche, Details zum Produkt oder Leistungsangebot. Leadgenerierung ist also nichts anderes als die Verwandlung der anonymen Nutzer Ihrer Website in konkrete, wertvolle Kontakte. 

Eine Liste mit Leads ist bares Geld wert!



Wer profitiert von Leadgenerierung?

Jedes Unternehmen, das eine Website betreibt! Vertrauen Sie darauf, dass Ihre Nutzer Ihre Kontakt- oder Über uns-Seiten aufsuchen, um die dort versteckte Telefonnummer oder @t-online.de-Adresse zu nutzen? Dann verzichten Sie womöglich auf sehr viel Umsatz. Denn wenn Sie Ihre Leads professionell generieren und qualifizieren, können Sie viel leichter eine Beziehung mit diesen Menschen aufbauen – und diese Beziehung kann die Basis eines Geschäfts werden. 

Weitere Vorteile:

  • Je nachdem, wie Sie Ihre Leads generiert haben, können Sie sie in verschiedene Segmente einteilen (siehe unten: Lead Scoring) und nach “kalten” oder “warmen” Leads trennen.
  • Eine gut gepflegte Lead- und Kundenliste ermöglicht es Ihnen, passende Produkte anzubieten, die günstiger oder teurer sind (sogenannte Cross-Sales bzw. Up-Sales).
  • Ihre Leads können immer wieder aktiviert werden. So generieren Sie auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten Umsatz.
  • Ihre zukünftigen Kunden können sich „qualifizieren“. So wissen Sie schneller, ob jemand wirklich ein passender Kunde für Sie sein könnte. Somit sparen Sie Zeit und Mühe, um die Spreu vom Weizen zu trennen.



Klassiker der Leadgenerierung

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Kontaktdaten von potentiellen Kunden einzusammeln. Dazu gehören diese drei Klassiker:

1. Kontaktformulare sind der wichtigste Bestandteil der Lead-generierung. Aber nur Menschen, die bereits ein sehr starkes Interesse an Ihrem Produkt oder Dienstleistung haben, werden Sie mit Hilfe eines Formulars kontaktieren.

2. Newsletter stellen ein beliebtes Mittel zur Leadgenerierung dar. Viele Unternehmen bieten zwar die Anmeldung für einen Newsletter an, liefern aber keinen Mehrwehrt, weil sie nichts haben, worüber sie in ihrem Newsletter eigentlich sprechen wollen. Das verschafft diesen Unternehmen vielleicht einen Lead, lässt aber frustrierte Nutzer zurück. Vermeiden Sie diese Falle! Machen Sie sich vorab Gedanken, welche Nachrichten und Storys Sie mit Ihren Leads teilen wollen. Idealerweise verschicken Sie den ersten Newsletter sofort nach der Anmeldung Ihrer Nutzer und lassen sie nicht wochen- oder monatelang warten.

3. Auch im direkten Kontakt offline lassen sich wertvolle Leads generieren, beispielsweise auf Messen. 

Deutlich besser generieren Sie Leads aber mit sogenannten Lead-Magnets.

Gastautor

Tomas Herzberger

Tomas Herzberger ist Autor, Speaker und Experte für Digitales Marketing und Growth Hacking. Er berät und unterstützt seine Kunden (u.a. Adia, paydirekt, Deutsche Bahn) dabei, mehr Wachstum durch Online-Marketing zu generieren. Sein Buch „Growth Hacking“ ist ein Amazon-Bestseller.

http://www.tomasherzberger.net

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Letzte Aktualisierung: August 2018

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