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Mehr Verkäufe, mehr Kontakte, mehr Newsletter-Abos! Indem Sie die Konversionsrate Ihrer Website optimieren, holen Sie das Maximum aus ihr heraus. Wie Sie dabei am besten vorgehen, zeigt dieser Leitfaden.


Wenn ein Besucher auf Ihrer Website etwas kauft, das Kontaktformular ausfüllt, den Newsletter abonniert usw., bezeichnen wir das im Online-Marketing-Jargon als „Konversion“. Die Konversionsrate benennt somit den Prozentsatz der User, deren Besuch zu einer Konversion führt. Bei der Optimierung der Konversionsrate (englisch „Conversion Rate Optimization“, kurz „CRO“) wird systematisch nach dem Grund gesucht, aus dem Besucher den Besuch abbrechen. Dann ersetzen Sie die aufgespürten Stolpersteine durch frisch geteerte Wege, die direkt zur Konversion führen.

Conversion- oder Suchmaschinenoptimierung?

Die CRO steht häufig im Schatten der Besuchergewinnung über Suchmaschinen und Social Media. Tatsächlich handelt es sich um ein Trio, das gemeinsam am Stärksten ist. Treffen über Google und Facebook generierte Besucher nämlich auf eine nicht optimierte Website, verpufft ein guter Teil Ihres Budgets. Setzen Sie deshalb zuerst auf die CRO und steigern Sie danach die Besucherzahl. So maximieren Sie die Wirkung Ihres Budgets.

Am Rande: In Nischenmärkten mit nur wenigen Nachfragern lässt sich die Besucherzahl über Suchmaschinenoptimierung und -werbung kaum steigern. Hier kommt es erst recht darauf an, dass Ihre Website dank CRO das Beste aus den vorhandenen Besuchern macht.


Die „richtige“ Konversionsrate

In Seminaren und Workshops werde ich häufig nach der „richtigen“ Konversionsrate gefragt, die dann als Zielwert dienen soll. Unter Experten gilt ein Wert von 3 Prozent als ordentlich. Es ist aber auch deutlich mehr möglich: Eine Umfrage von CNBC legte kürzlich den Verdacht nahe, dass sich die Konversionsrate bei Amazon USA um die 50 Prozent bewegt.

Nicht optimierte Websites kleinerer und mittlerer Unternehmen bewegen sich nach meiner Erfahrung um die 0,5 Prozent. Dieser Wert bezieht sich auf die Konversionsziele „Online-Verkauf“ und „Lead-Generierung“ und das allgemeine Publikum der Website. Wählt man andere Ziele und eine Zielgruppe sind ganz andere Werte drin: ein Newsletter, in dem ich meinen zufriedenen Stammkunden ein neues Produkt ankündige, das ideal zu den vorhandenen Produkten passt, wird auch bei kleinen und mittleren Unternehmen eine Konversionsrate deutlich jenseits der 0,5 Prozent aufweisen.

Fazit: Die „richtige“ Konversionsrate gibt es nicht. Aber eine bessere Rate als die gegenwärtige ist immer drin und lässt sich durch kontinuierliches Optimieren auch erreichen.




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Gastautor

Tim Kaufmann
Taquiri GmbH

Tim Kaufmann ist Geschäftsführer der Webagentur Taquiri GmbH, Referent und Fachautor. Seit 1996 realisiert er Websites für kleine und mittlere Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet und Mittelhessen. Taquiri setzte als eine der ersten deutschen Agenturen bei Kundenprojekten Responsive Webdesign ein.

http://www.taquiri.de

Letzte Aktualisierung: Juni 2018

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