Video-Marketing für Einsteiger

Geschrieben von Klaus Schwope

Videos haben sich längst zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Marketingstrategie entwickelt. Warum? Sie wirken sich sehr positiv auf die Unternehmensbekanntheit und die Kundenbindung über soziale Medien aus. Und nicht nur das: Sie sorgen, wenn sie gut gemacht sowie richtig platziert sind, nachweislich für mehr Nachfrage und Umsatz. Trotzdem scheuen viele Unternehmer den Schritt Richtung Video-Marketing, da viele Vorteile nicht bekannt oder die inhaltlichen und finanziellen Bedenken zu der Produktion von Videos zu groß sind.

Dieser Leitfaden schafft Abhilfe: Entdecken Sie Bedeutung und Nutzen von Videocontent. Erhalten Sie praxisorientierte Tipps und Anleitungen für Ihr Unternehmen, um eine geeignete Videocontent-Strategie zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen. Los geht´s!

Onlinevideo - ein Boom ohne Ende

Mal Hand auf‘s Herz: Warten Sie heute noch vor dem Fernseher auf interessanten Inhalt? Oder zücken Sie lieber ihr Handy bzw. Tablet, um ganz gezielt danach zu suchen? Aha – sollten Sie zur zweiten Gruppe zählen, sind Sie eindeutig auf der Seite einer wachsenden Mehrheit. Der Trend zum Mobilgerät und das Interesse an Unterhaltungsangeboten sind zwei wesentliche Treiber für den Videoboom.

Das Mediennutzungsverhalten wandelt sich; der passive und zurückgelehnte Zuschauer wird zum aktiven, suchenden und nach vorne gewandten Konsumenten. Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen für die Kundenkommunikation. Waren früher bestimmte Marketingziele nur mit hohen Budgets für TV-Werbung zu erreichen, so eröffnet die heute weltweit größte Videoplattform YouTube nahezu jedem Unternehmen die Möglichkeit, seine Zielgruppen passgenau und kosteneffizient zu erreichen.

Doch YouTube ist längst weit mehr als nur eine Videoplattform! Oder hätten Sie gewusst, dass sie sich zur zweitgrößten Suchmaschine der Welt entwickelt hat? Denn natürlich ist es oftmals bequemer, zu einem Suchbegriff sofort ein Video anzusehen. Und das trägt wiederum dazu bei, dass Google Videoinhalte stärker gewichtet. Mit einem Video sticht man also auch bei der Sucheingabe auf Google deutlich schneller und einfacher hervor.

YouTube in Kürze

Kanaleinrichtung und Upload

Jeder Besitzer eines Google-Kontos kann einen YouTube-Channel einrichten. Damit er auch professionell erscheint, empfiehlt es sich, den Kanal mit Ihrem Logo (Profilbild), einem eigens gestalteten Kanalbild (2.560 x 1.440 Pixel, JPG, GIF, PNG, BMP bis 2MB) sowie einer kurzen Beschreibung zu gestalten. Nachdem Ihr Video hochgeladen ist, versehen Sie es mit einem spannenden Titel, einem neugierig machenden Vorschaubild, einer kurzen Beschreibung sowie passenden Schlagwörtern. Jetzt kann es auch in Ihre Website relativ einfach mittels eines Einbettungscodes integriert werden. Wichtig: Nutzen Sie den YouTube-Kanal auch zur Verlinkung auf Ihre Website und weitere Social-Media-Profile!

YouTube bietet Top-Technik

Auch technisch gesehen ist es von Vorteil, für Ihre Videos YouTube zu nutzen: So akzeptiert YouTube viele verschiedene Video-Formate und -Auflösungen für den Upload. Zudem wandelt YouTube das hochgeladene Video anschließend automatisch in die notwendigen Auflösungsstufen oder Dateitypen um. Ein weiteres Plus: die Bandbreitenerkennung – sie sorgt dafür, dass sich die Wiedergabe-Qualität Ihres Videos automatisch je nach den vorhandenen Gegebenheiten des Users einstellt. Ganz nebenbei schont der YouTube-Server bei der Einbettung ihrer Videos auf Ihrer Website auch noch die eigene Server-Performance, was zum Beispiel schnellere Ladezeiten ermöglicht.

Was kann Video für Sie leisten?

Eins ist Ihnen vielleicht schon jetzt klar geworden: Video ist derzeit unter allen Kommunikationsmitteln der dynamische Taktgeber und aus einem modernen Marketingmix nicht mehr wegzudenken. Aber vielleicht braucht es noch ein paar ganz harte Fakten und Vorteile, um Sie wirklich davon zu überzeugen. Also – hier sind sie: die fünf Killer-Vorteile!

1. Längere Verweildauer auf Ihrer Website

Unter Verweildauer versteht man die Zeit, die Nutzer auf Ihrer Website verbringen. Sie beeinflusst das Kaufinteresse des Besuchers. Ein auf der Startseite eingebundenes Video wird er sich wahrscheinlich anschauen. Damit steigt automatisch die Verweildauer, also auch das Interesse an Ihrem Angebot. Ein unschlagbarer Vorteil!

2. Verbesserung der Konversionsrate

Wer kauft schon gerne die sprichwörtliche Katze im Sack? Besonders, wenn Ihr Angebot komplex oder schwer zu erfassen ist, muss es schnell, überzeugend und verständlich erklärt werden. Das geht mit einem Video am besten und schnellsten – vor allem im E-Commerce haben Videos daher einen nachweislich hohen Einfluss auf die Konversionsrate.

3. Suchmaschinenoptimierung

Qualitativ hochwertiger Content mit informativem Mehrwert ist die Grundlage für gute Platzierungen in der Suchmaschine. Gute Videos können das Herzstück der Content-Strategie sein. Sie werden in den sozialen Medien gerne geteilt, so dass sie nicht nur den Website Traffic verbessern, sondern auch organisch beim Linkbuilding helfen. Google registriert zudem die wachsende Verweildauer der Nutzer auf Ihrer Website und verbessert Ihr Ranking. Ein schöner Nebeneffekt: Auf YouTube hochgeladen, mit dem richtigen Titel und cleveren Keywords kann Ihr Video auch direkt selbst in einer Topposition der Google-Ergebnisliste auftauchen und so viele neue Interessenten erreichen.

4. Verbreitung ohne Limits

Sicherlich ist die Homepage der erste und beste Ort für Ihr Video – sei es über einen eigenen Player oder eingebettet über YouTube. Doch die zweite Möglichkeit hat eine Vielzahl von Vorteilen. Auf YouTube besteht die Chance, von einer neuen Zuschauergruppe zufällig entdeckt zu werden. Zum anderen sind YouTube-Videos automatisch für die Anzeige in der Google-Suche optimiert und erleichtern die Suchmaschinenoptimierung. Der Link auf YouTube kann leicht auf anderen sozialen Plattformen verbreitet werden.

5. Die Chance weltberühmt zu werden!

Natürlich bieten Videos Unternehmen zahlreiche Chancen – darunter auch die, einen echten Hit zu landen. Viele YouTube-Erfolgsgeschichten haben kleinste Unternehmen in ganz neue Sphären katapultiert. Ihr Erfolgsrezept ist dabei oft simpel und naheliegend: Ihre Videos haben Usern einen ganz konkreten Nutzen und Mehrwert geboten. Das kann Unterhaltung oder pure Information sein.

YouTube-Erfolgsgeschichten

„Will it blend?“

Die unscheinbare Firma Blendtec ist auf die Herstellung hochpreisiger Mixer (ab etwa 400 Euro) spezialisiert. Ihr Versprechen: die stärksten und robustesten Mixer zu vertreiben – Originalton: „den letzten, den du in deinem Leben brauchen wirst“. Der Legende nach beobachtete der neue Marketingleiter seinen Chef eines Tages dabei, wie er versuchte, in seinem Mixer ein Stück Bauholz zu schreddern. Das war die Geburtstunde einer etwas anderen Content-Marketing-Strategie: Unter dem Motto „Will it blend?“ stellt sich Dickson regelmäßig zum sinnlosen Zerstören ungewöhnlicher Gegenstände vor die Kamera. So landen Hockeypucks, Kreditkarten und die neuesten iPhone-Modelle im Blendtec- Mixer  und erzielen bis zu 18 Millionen Views und erreichen 879.000 abonnierende YouTube-Mitglieder.

Von der Pleite zu 400 Mitarbeitern

Ein älteres Ehepaar hatte 2008 aufgrund der US-Finanzkrise all seine Ersparnisse verloren und wollte aus einem Hobby, dem Nähen von Patchwork-Decken ein Geschäft aufbauen. Anstatt für die fertigen Decken zu werben, begann Gründerin Jenny Doan zunächst damit Patchworkanleitungen auf YouTube hochzuladen. Eine geniale Idee, denn schon bald hatte sie damit viele Follower und Fans. Darauf aufbauend erstellten die beiden Gründer nun gezielt Videoanzeigen, um zusätzlich Zuschauer ähnlicher Videos zu gewinnen. Das kleine Geschäft wuchs rasch zu einem florierenden Unternehmen mit über 400 Mitarbeitern. Mittlerweile versendet die „Missouri Quilt Company“ täglich über 5.000 Bestellungen in alle

Kickstart ins Video-Marketing

Wichtig ist zunächst, dass Sie vor Beginn Ihrer Videomarketing-Aktivitäten Ihre Zielgruppe definieren und sich klare Ziele setzen – so sorgen Sie dafür, dass Sie später auch Erfolge messen können. Implementieren Sie daher rechtzeitig auf Ihrer Website ein Tracking-Tool. In Ihrem YouTube-Kanal können Sie ab einer bestimmten Anzahl von Video-Views ebenfalls umfangreiche Analysen abrufen und erhalten sehr genau Aufschluss darüber, wie oft Ihr Video angeschaut, ob und wie darauf reagiert wurde.

Die drei wichtigsten Ziele beim Video-Marketing sind in der Regel 1)Kaufbereitschaft und Interesse2) Bekanntheit und 3) Kundenbindung und Interaktion. Es ist wichtig, jede Ihrer Aktionen, also jedes Ihrer Videos speziell auf ein Ziel auszurichten. Andernfalls unterliegen Sie der Gefahr, von mehreren Zielen keines so richtig zu erreichen. Ein Video, das kurzfristige Verkäufe generieren soll, sieht sicher ganz anders aus als ein Video, das eher mittelfristig für Kundenbindung gedacht ist.

Leads und Sales per Video

Wichtig: Wenn Ihr Video vor allem Sales generieren soll, dann muss es auch die Möglichkeit bieten, den User relativ schnell und unkompliziert zu einer Online-Kaufoption zu führen. Dies kann zum Beispiel über eine Verlinkung in einem YouTube-Video erfolgen oder auf der Website mit einem direkt unter dem Video platzierten Kontakt- bzw. Bestellformular. Später lässt sich dann genau zurückverfolgen, wie viele Leads/Verkäufe/Bestellungen durch den Einfluss des Videos erzielt wurden. Integrieren Sie auf jeden Fall am Ende des Videos eine direkte Handlungsaufforderung (Call-to-action), um diese Responsemöglichkeiten zu pushen!

Ans Eingemachte: Der beste Video-Content

Leider wird die Erstellung von Inhalten (Content) oft als lästige Pflicht angesehen, um möglichst schnell alle Onlinekanäle zu füllen. Diese Art von Inhalten wird jedoch in den seltensten Fällen einen nachhaltigen Effekt auf Ihre Ziele und Zielgruppen haben. Der Erfolg Ihres Onlineauftritts und Videos hängt also ganz entscheidend von ihrer Qualität ab. Und diese Qualität erreicht man vor allem, indem man seinen Kunden echten Nutzen bietet. User sind auf der Suche nach Lösungen und Informationen, daher sollten Ihre Inhalte eher redaktionell aufgebaut sein und sich immer an den Interessen der User orientieren – auch wenn dies zunächst erstmal primär nichts mit dem direkten Verkauf Ihres Angebots oder Produktes zu tun hat. Denken Sie an die Missouri Quilt Company zurück: Content, der pure Information bietet – in Form eines Tutorial- oder How-to-Videos – ist ein sehr vielversprechender Ansatz.

Gängige Videoformate

  • Tutorials/How-To-Videos: Lösen ein Problem. Eines der meistgesuchten Formate mit nicht zu unterschätzendem Potential.
  • Erklärvideos: Momentan sehr populär, da anschaulich, lehrreich und unterhaltsam. Je weniger produktbezogen die Erklärung, desto besser.
  • Produktvideos: Demonstrieren den Nutzen eines Produkts und haben eher werblichen Charakter.
  • Imagevideos: Selbstdarstellung des Unternehmens. Meist aufwendig produziert und hochwertig.
  • Recruitingvideos: Erreichen Kandidaten dort, wo sie ohnehin viel Zeit verbringen.
  • Werbevideos: Lösen den TV-Spot ab. Stellen in meist maximal 30 Sekunden Vorteil und Nutzen eines Produkts / einer Dienstleistung heraus.

Ihre Checkliste für Top-Video-Content

1. Content auf die Zielgruppe ausrichten

Um wirklich effektives Content-Marketing zu betreiben, muss man seine Zielgruppe in- und auswendig kennen. Deshalb steht die Definition der Zielgruppe an vorderster Stelle. Gelingt es Ihnen, Ihre Inhalte passgenau auf die Interessen, Bedürfnisse und Gewohnheiten der zukünftigen Kunden anzupassen, schaffen Sie automatisch eine gemeinsame Ebene. Hier gilt es aber auch, den Geschmack und die richtige Tonalität der Zielgruppe zu treffen.

2. Lösen Sie am besten ein Problem

Dieser Punkt ist absolut essentiell; dennoch wird er immer wieder vernachlässigt. Sie sollten Ihrer Zielgruppe einen Grund und Nutzen geben, sich ihr Video anzuschauen. Dies gelingt am ehesten, indem Sie eine konkrete Lösung zu einem relevanten Problem liefern. Das baut Vertrauen auf und stärkt den Expertenstatus. Aber Achtung: Was sich für Sie als Unternehmer gut anhört, muss nicht unbedingt ihre Zielgruppe begeistern.

3. Kommen Sie auf den Punkt

Innerhalb der ersten fünfzehn Sekunden entscheidet sich, ob Ihr Video interessant genug ist, um bis zuende angeschaut zu werden. Die Länge Ihres Video-Contents sollte 60-120 Sekunden nicht überschreiten. Kommunizieren Sie also auf den Punkt und auf „Augenhöhe“. Trennen Sie sich von überflüssigen Inhalten. Jedes Wort und jeden Punkt, der nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, sollten Sie getrost entfernen.

4. Nutzen Sie die Macht der Aufforderung!

Am Ende eines Videos ist es sehr wichtig, dem User genau zu sagen, was er nun tun soll – der Call-to-action. Damit lässt sich erwiesenermaßen langfristig die Konversionsrate deutlich erhöhen. „Bestellen“? „Mehr Informationen“? „Anmelden“? Mit einem Call-to-action zeigt man zielgenau auf, welche Optionen zur Verfügung stehen.

5. Ragen Sie aus der Video-Masse heraus!

Die Contentflut kennt kaum noch Grenzen. Also müssen Sie auffallen. Das ist natürlich alles andere als einfach – daher sollten Sie sich zunächst einen Überblick verschaffen, welche Videoformate in Ihrer Branche bereits existieren, und einen anderen Weg einschlagen. Weitere Erfolgsfaktoren sind die Relevanz des Themas, das Erzählen einer runden Geschichte und die Botschaft, dann alles einzigartig und zu Ihrem Unternehmen passend umzusetzen. Ein professioneller Dienstleister kann hier helfen.

6. Präsentieren Sie ihren Content optimal!

Google-Optimierung: Stimmen Sie den Titel mit dem Vorschaubild ab und stellen Sie das Hauptkeyword an den Anfang. Denken Sie daran, dass die ersten zwei Zeilen der Videobeschreibung in der Suchmaschine angezeigt werden.

7. Promoten Sie Ihre Inhalte!

Mit der Erstellung eines Videos allein ist es nicht getan. Promoten Sie Ihre Videos mit genauso viel Liebe wie Ihre Dienstleistungen und Produkte!

Zusammengefasst: Die wichtigsten Videocontent-Regeln

  1. Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe hinein!
  2. Ziehen Sie im Video innerhalb der ersten 15 Sekunden Aufmerksamkeit auf sich!
  3. Bauen Sie Ihr Unternehmen oder die Marke authentisch und sinnvoll ein!
  4. Fassen Sie sich kurz und knapp!
  5. Stellen Sie über Gefühle und Storytelling eine Verbindung zu Ihrer Zielgruppe her!
  6. Lenken Sie die Zuschauer durch klare und direkte Handlungsanweisungen am Ende des Videos!

Zuguterletzt: Was geht in Zukunft?

Eins ist klar: Kaum etwas entwickelt sich so rasant und dynamisch wie das Medium Video. Das trifft besonders auch auf die Fortschritte der Technologie zu. Nahezu im Monatstakt eröffnen sich hier neue Möglichkeiten, die vor allem mehr Interaktion mit dem User und damit deutlich längere Verweildauern ermöglichen werden. Hier die wichtigsten Video-Trends im Überblick:

Live Streaming

Die Kommunikation eines Unternehmens auf Echtzeit-Niveau zu heben, erscheint sehr reizvoll. So lassen sich die Beziehungen zu Fans der Marke und des Unternehmens intensivieren. Über Facebook und YouTube problemlos möglich!

360-Grad-Videos

Hiermit lässt sich vor allem die Interkation mit Usern auf ein vollkommen neues Level heben. User können sich hier selbst in alle Richtungen umschauen und in Kombination mit Virtual oder Augumented Reality auch interaktive Angebote annehmen.

Shoppable Videos

Hierbei lassen sich direkt in Videos z.B. kleine, anklickbare Preisschilder integrieren, die den User zu einer Produktansicht und letztlich zu einem Warenkorb führen – sozusagen der Next Level des E-Commerce.

Virtual Reality

Mittels dieser Technologie und dem Einsatz von Brillen lassen sich ganze Welten erschaffen, in die sich der Zuschauer begeben kann. So kann der User beispielsweise selbst zum Protagonisten in einer künstlich  erschaffenen Produkt- oder Markenwelt werden. Aber auch für den Schulungseinsatz z.B. bei Reparaturen ist diese Technologie bereits im Einsatz.

Augmented Reality

Bei dieser vor allem durch das Spiel „Pokemon Go“ bekannt gewordenen Technolgie wird die reale Welt mit Animationen und Einblendungen vermischt. So können zum Beispiel Einrichtungsgegenstände über die Kamera in der eigenen Wohnung platziert oder auch Kleidungsstücke virtuell angezogen werden.