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Web Analytics: In 7 Schritten zum Erfolg

Einfach ausgedrückt: Mit Web Analytics können Sie alle Daten sammeln und einsehen, die von einer Website generiert werden. Die meisten Website-Besitzer verschaffen sich so einen Überblick über das Kommen und Gehen ihrer Besucher und verwenden die Daten anschließend, um das Nutzungsverhalten zu beeinflussen. Dabei kann die Steigerung der Umsätze, die Generierung von Leads (Kontakten), das Teilen von Beiträgen in den sozialen Medien und vieles andere angestrebt werden. 


Das Thema Web Analytics ist umfassend, breit gefächert und schüchtert manchmal auf den ersten Blick ein. Doch wenn Sie die einfachen Tipps  aus diesem Leitfaden im Hinterkopf behalten, können Sie die Fülle an Informationen, die Ihre Website bereitstellt, gekonnt für sich nutzen.  

Schritt 1: Ziele festlegen

Bevor Sie sich auf Ihre Daten stürzen, sollten Sie sich zunächst fragen: Welchen Zweck erfüllt die Website eigentlich? Die Frage klingt vielleicht unsinnig, doch ihre Beantwortung ist einer der wichtigsten Schritte für ein Webanalyse-Team. Auf diese Weise lässt sich ein klares Unternehmensziel festlegen, welches den Ausgangspunkt für Web Analytics definiert.

Soll Ihre Website hauptsächlich Leads generieren? Soll sie den Bekanntheitsgrad Ihrer Organisation steigern? Soll sie den Verkauf von Produkten ankurbeln? Ganz egal, was Ihr primäres Ziel ist: Es spielt eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung einer digitalen Strategie, welche die festgelegten Ziele Ihres Unternehmens umsetzen kann.

Mögliche Website-Ziele:

  • Bekanntheitsgrad erhöhen, Markenbildung

  • Absatz- und Umsatzzahlen steigern

  • Größeren Bewerberpool über Website generieren 



Schritt 2: KPIs definieren

Das Definieren von sogenannten Key Performance Indicators (KPIs) ist eine der wichtigsten Herausforderungen für jedes Analyseteam. KPIs dienen Ihnen als Fahrplan hin zum primären Ziel Ihrer Website: Sie sind die Kennzahlen, anhand derer Sie messen, wie nah Sie Ihrem Ziel sind. Zudem helfen sie dabei, herauszufinden, auf welche Art und Weise Sie Ihre Vorhaben am besten umsetzen können.

Die Auswahl der für Sie relevanten KPIs, hängt daher ausschließlich von Ihrer Website und Ihren Zielen ab – sowohl lang- als auch kurzfristig gesehen. Für viele Unternehmen steht oftmals der Wunsch im Mittelpunkt, die Kundenzufriedenheit zu steigern. Andere haben wiederrum das Ziel, eine gewisse Anzahl von neuen Produkten einzuführen oder ein bestimmtes Umsatzziel zu erreichen. Wie auch immer die genauen Einzelheiten aussehen – Sie sollten immer KPIs festlegen, die der SMART-Regel folgen: Kennzahlen, die spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sind.

Mögliche Key Performance Indicators (KPI):

  • Anzahl der (positiven) Berichte über das Unternehmen in den Medien

  • Verkaufszahlen im Direktvertrieb steigen innerhalb eines Quartals an

  • Bekanntheitsgrad der Stellenausschreibung



Schritt 3: KPIs und Key Metrics im Blick behalten

Key Metrics sind eine Unterkategorie von KPIs, welche Sie ebenfalls im Auge behalten sollten. Generell umfassen Key Metrics alle Zahlen, die in den Analyseberichten Ihrer Website generiert werden und direkten Einfluss auf die Ziele haben, die in Ihren KPIs festgelegt sind. Davon gibt es meist eine ganze Menge, doch je nach Organisation werden sie unterschiedlich priorisiert. 

Manchen Organisationen ist die Anzahl der Seitenaufrufe wichtig, während andere sich für die Umsätze, die durch diese Aufrufe generiert werden, interessieren. Für die erste Gruppe lassen sich demnach Seitenaufrufe als Key Metric definieren – für die zweite Gruppe liegt der Fokus auf der Messung von Conversions. Jede Website hat Ihre eigene Zusammenstellung von Key Metrics. Bei der Entwicklung einer Website ist die Erfassung von relevanten Datensätzen entscheidend, um darauf basierend die Erfolge zu messen und die Erwartungen zu erfüllen.

Mögliche Key Metrics:

  • Höhere Besucherzahlen auf Website und Verweildauer im Vergleich zum vorherigen Quartal

  • Ausfüllen des Kontaktaufnahme-Formulars für den Direktvertrieb

  • Anzahl der eingereichten Bewerbungen



Noch mal ganz genau: Was sind Key Metrics?

Im Bereich Web Analytics gibt es eine Menge Fachjargon, doch der Begriff „Key Metrics“ sollte Ihnen immer präsent sein. Hierbei handelt es sich um Aktionen, die Besucher auf Ihrer Website ausführen und die zu einem übergreifenden Ziel beitragen. Nehmen wir an, Sie sind ein  mittelständisches Unternehmen und eine Ihrer KPIs lautet „Bekanntheit der Stellenausschreibungen“. Eine Key Metric wäre in diesem Fall die „Anzahl der eingereichten Bewerbungen“, die Sie auf Ihrer Website erhalten. 



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Gastautor

Søren Laumand

Søren Laumand ist Analytics Produkt Experte bei Siteimprove. In seiner Tätigkeit als Analytics-Experte ist er seit Jahren in der digitalen Wirtschaft aktiv und für die Beratung von Unternehmen in Bezug auf deren digitale Präsenz und den effizienten Umgang mit Analytics-Daten verantwortlich.

http://www.siteimprove.de

Letzte Aktualisierung: Juli 2018

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