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5 Tipps: So optimieren Sie Ihren Newsletter fürs Smartphone

07 Sep
Bild: Daniel Nanescu - splitshire.com

(07.09.2016) Ich könnte Ihnen ganz genau sagen, wo auf meiner S-Bahnstrecke das Funkloch anfängt und wo es aufhört. Warum? Weil ich morgens im Zug E-Mails lese. Dass ich damit nicht die einzige bin, muss ich Ihnen sicher nicht erst mit Statistiken belegen: E-Mails auf dem Handy abzurufen, gehört im Jahr 2016 privat wie geschäftlich zum Alltag.

Es gibt aber leider noch Unternehmen, die ihre HTML-Newsletter (das sind die Newsletter mit Designs und Menüs, die nicht nur aus Text bestehen – also fast alle) nicht für die kleinen Displays der Smartphones optimiert haben. Im schlimmsten Fall kann das Handy sie gar nicht anzeigen.

So verlieren Sie nicht nur Leser und Abonnenten, sondern wirken auch altmodisch und unprofessionell.

Deshalb heute auf dem BIEG-Blog 5 Tipps für die mobile Optimierung von Newslettern!

1. One-Column-Design

HTML-Newsletter haben häufig mehrspaltige Designs, also beispielsweise links das Inhaltsverzeichnis und rechts die Inhalte. Auf dem schmalen Smartphone-Display ist dafür kein Platz. Typisch sind deshalb für den mobilen Newsletter One-Column-Designs, in denen Inhaltselemente der Reihe nach erscheinen. Viele Newslettertools generieren diese mobile Version bereits automatisch. Testen Sie, ob alles auf verschiedenen Handys richtig angezeigt wird und ob die Inhalte des Newsletters auch in dieser Anzeige Sinn ergeben.

2. Betreffzeile: nicht mehr als 40 Zeichen

Damit im Posteingang auf dem Smartphone die gesamte Betreffzeile angezeigt wird, sollten Sie nicht mehr als 40 Zeichen im Betreff verwenden. Es darf auch ruhig noch kürzer sein. Grundsätzlich sollten Sie die wichtigste Information bzw. das wichtigste Stichwort an den Anfang setzen – nicht nur, weil die Abonnenten den Mehrwert des Newsletters dann auch erkennen können, falls etwas abgeschnitten wird, sondern auch, weil wir uns Stichwörter besonders gut merken können, wenn sie am Anfang stehen. Man bezeichnet das als Ankereffekt. 

3. Klickbare Telefonnummern

Der mobile Nutzer hat das Telefon ja schon buchstäblich in der Hand, die allerbequemste Art der Kontaktaufnahme ist für ihn also in dem Moment, in dem er den Newsletter liest, das Telefonat. Verspielen Sie dieses Potential nicht, und verlinken Sie die Telefonnummern, so dass mit einem Fingertippen der Anruf gestartet werden kann. Sie wollen ja schließlich nicht, dass der potentielle Kunde die Telefonnummer erst abtippen muss.

4. Call-to-Action groß genug für Fingerspitzen

Ebenso wie beim Webdesign müssen Sie auch beim mobilen Newsletterdesign darauf achten, dass Handynutzer nicht mit der Maus surfen, sondern mit dem Finger. Das allerwichtigste Designelement ist dabei die Größe des sogenannten Call-to-Action. Der Call-to-Action oder CTA sind die verlinkten Handlungsaufforderungen in Ihrem Newsletter: Also bspw. „mehr lesen!“ oder „jetzt kaufen!“ oder „Melden Sie sich an!“. Wenn Sie diese CTA nur in den Text schreiben und dann verlinken, sind sie häufig zu klein, um bequem mit dem Finger erwischt zu werden. Verwenden Sie für die Bedienung via Berührung großflächige Buttons. Achten Sie auch darauf, dass am Ende das Design nicht ausschließlich aus klickbaren Flächen besteht, weil User die nicht klickbaren Flächen bspw. beim Scrollen berühren.

5. Die Alternative: Link zur mobilen Browserversion

Weniger elegant, aber ebenfalls gangbar ist die Option, Ihren mobilen Nutzern den Link zu einer für kleine Displays optimierten Browserversion anzubieten. Tatsächlich bieten viele Newsletter ihren Lesern standardmäßig unabhängig von der Displaygröße eine zusätzliche Browserversion an, denn es kann immer sein, dass etwas im Posteingang am Ende doch nicht richtig dargestellt wird.

Seminar “E-Mail-Marketing” am 2. November in der IHK Offenbach

E-Mail-Marketing ist und bleibt einer der umsatzstärksten Marketingkanäle. Kein Wunder, dass es sich mit großen Schritten weiterentwickelt: Zielgruppensegmentierung, Personalisierung und eben auch die mobile Nutzung sind wichtige Trends. Am 11. November informieren Dr. Torsten Schwarz von Absolit – einer der führenden E-Mail-Marketing-Experten in Deutschland – und Jurist Martin Rätze von Trusted Shops in der IHK Offenbach am Main über alles, was Sie wissen sollten, wenn Sie Newsletter verschicken. Melden Sie sich an!

Autor

Angelika Niere
Referentin

Nach einem Studium der Literaturwissenschaft wurde ich 2009 Referentin des BIEG Hessen. Dort betreue ich unsere Leitfäden und unseren Blog. Meine Schwerpunkte sind Content-Marketing und Storytelling.

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