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5 Tipps zur Adressgenerierung für Ihren E-Mail-Newsletter

26 Mär
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(26.03.2015) Trotz Facebook, Google AdWords & Co. bleibt E-Mail-Marketing eines der wichtigsten Direktmarketinginstrumente für Unternehmen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: direkte Kundenansprache, Möglichkeit der Verlinkung zur eigenen Website, messbare Ergebnisse und das alles bei vergleichsweise niedrigen Kosten für Erstellung und Versand. Und da Ihre Abonnenten aktiv in den Newsletterversand einwilligen müssen (Stichwort "Double-Opt-in"), ist davon auszugehen, dass Ihre News auch willkommen sind.

Alles ganz einfach oder etwa doch nicht? Das Problem, vor dem die meisten Unternehmen häufig stehen, ist die Adressgenerierung. Denn, je höher die Reichweite, desto größer die Chance auf Umsatzsteigerungen. Und: Ob Sie den Newsletter für 100 oder für 100.000 Empfänger erstellen, spielt keine Rolle. Einzig die Kosten für den Versand sind je nach Newslettersystem abhängig von der Anzahl der Empfänger.

 

 

Wie schaffen Sie es, neue Adressen für Ihren Newsletter zu generieren?

1. Newsletterregistrierung über Ihre Website

Besucher Ihrer Website interessieren sich bereits für Ihr Unternehmen. Nutzen Sie dieses Potenzial und bieten Sie Ihren Newsletter aktiv auf Ihrer Website an. Wie Sie das tun? Platzieren Sie gut sichtbar und nach Möglichkeit auf jeder Seite ein Banner zur Newsletterregistrierung (z.B. unter www.bieg-hessen.de). Fragen Sie bei der Anmeldung so wenige Informationen wie möglich ab. Theoretisch benötigen Sie nur die E-Mail-Adresse des Empfängers. Wenn Sie einen personalisierten Newsletter versenden möchten, fragen Sie zusätzlich noch den Namen als freiwillige Angabe ab. Zwei weitere Möglichkeiten auf Ihren Newsletter zusätzlich aufmerksam zu machen, sind ein eigener Menüpunkt "Newsletter", beispielsweise im globalen Menü, sowie im Footer am Website-Ende (z.B. unter www.bieg-hessen.de). Verfügen Sie über einen Onlineshop, können Sie dem Kunden am Ende des Bestellprozesses die Möglichkeit zur Newsletterregistrierung durch aktives Häkchensetzen anbieten.

2. Newsletter mit Mehrwert

Newsletter gibt es wie Sand am Meer. Sie müssen also überzeugende Argumente liefern, warum jemand gerade Ihren Newsletter abonnieren sollte. Entscheidend sind die Inhalte Ihres Newsletters. Experten sind sogar der Meinung, dass ein täglicher Versand kein Problem darstellt, so lange der Abonnent einen Mehrwert aus Ihrem Newsletter zieht. Inhalte, von denen Ihre Leser profitieren, können beispielsweise exklusive Vorabinformationen zu neuen Produkten oder Dienstleistungen sein, Rabattaktionen, nützliche Tipps etc. Neben ein zwei Sätzen zu Frequenz und Inhalten Ihres Newsletters bietet es sich auch an, den letzten Newsletter auf Ihrer Website in der Rubrik "Newsletter" abzubilden bzw. zu verlinken, sodass sich potenzielle Abonnenten einen noch besseren Eindruck im Vorfeld verschaffen können.

3. Anreize für das Newsletter-Abo setzen

Insbesondere im E-Commerce werden häufig monetäre Anreize für Newsletter-Abos gesetzt. 5 Euro oder 10 Euro Rabatt auf den nächsten Einkauf sind keine Seltenheit. Je nach Webdesign empfiehlt es sich, bereits auf der Startseite mit einer Box oder Kachel auf das Angebot hinzuweisen. Oder bewerben Sie das Newsletter-Abo mit der Rabattaktion auf einem Flyer und fügen Sie diesen der Lieferung an den Kunden bei. Aber rechnen Sie damit, dass sich diese Abonnenten nur den Rabatt sichern wollen und sich insbesondere bei langweiligen Newsletter-Inhalten auch schnell wieder abmelden werden.

4. E-Mail-Adresse gegen Informationen

Sie haben eine spannende Studie erarbeitet oder andere nützliche Informationen, die für Ihre Zielgruppe von Interesse sind (auch sogenannte Whitepaper)? Dann stellen Sie diese Informationen als Download ausschließlich gegen Kontaktdaten zur Verfügung und bieten Sie dem Nutzer auch hier wieder die Möglichkeit, sich aktiv für Ihren Newsletter anzumelden.

5. Adressgenerierung auf Veranstaltungen, Messen oder im Ladengeschäft

Nutzen Sie auch die Möglichkeiten, die Ihnen die Offline-Welt bietet, um neue E-Mail-Adressen zu generieren. Überlegen Sie, bei welchen Anlässen Sie auf Ihre Zielgruppe treffen. Sie organisieren ein Kundenevent? Dann bieten Sie bei der Registrierung auch die Möglichkeit an, sich in Ihre Newsletterliste einzutragen . Denken Sie aber immer daran, dass das Häkchen aktiv gesetzt werden muss und nicht voreingestellt sein darf. Sie sind auf einer Messe vertreten? Planen Sie eine Gewinnspielaktion und bieten Sie auch hier die Möglichkeit zur Newsletterregistrierung. Oder nutzen Sie die Gelegenheit, den Kunden, die in Ihrem Ladengeschäft eingekauft haben, vor Ort einen Flyer zur Bewerbung Ihres Newsletters in die Hand zu geben. Auch hier könnte ein Rabatt neben der persönlichen Ansprache den Ausschlag für eine Registrierung geben.

FAZIT:

Identifizieren Sie Ihre Kontaktpunkte mit potenziellen Kunden und überlegen Sie, wie Sie dort Ihren Newsletter schmackhaft machen könnten. Hat der Fisch erst einmal angebissen, ist es wichtig, dass Sie Ihre Abonnenten nicht mit langweiligen Inhalten enttäuschen. Denn dann ist die Abmeldung vorprogrammiert. Und wie so oft im Marketing: Setzen Sie auf Qualität statt Quantität.

Lesen Sie auch unsere Leitfäden zum Thema E-Mail-Marketing.

Autor

Uta Nübl
Referentin

Uta Nübl ist seit 2013 als Referentin beim BIEG Hessen tätig und berät Unternehmen insbesondere in den Bereichen Website-Konzeption und Social-Media-Marketing. Zuvor war die gelernte Diplom-Betriebswirtin mehrere Jahre im Tourismusmarketing tätig.

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