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Schutz vor Lösegeld-Trojanern: Bedrohungslage, Prävention & Reaktion

17 Aug
Bild: JeongGuHyeok - Pixabay.com

(17.08.2016) Eine Windows-Meldung poppt auf und unterbricht Sie bei der Arbeit. „Die Echtheit Ihrer Windows-Kopie wurde automatisch überprüft und nicht bestätigt“, teilt sie Ihnen mit. Und: „Es ist erforderlich, eine Windows-Lizenz aktivieren zu lassen. Dafür haben Sie 100 Euro an Microsoft zu zahlen.“ Um das zu tun, müssen Sie für den entsprechenden Betrag eine Paysafecard kaufen und auf einer Internetseite einlösen, die aussieht, als sei sie von Windows bereitgestellt. Bis Sie der Aufforderung nachkommen, wird Ihr PC blockiert, der Zugriff auf Ihre Daten ist nicht mehr möglich. Sonst drohen Staatsanwaltschaft und Löschung der Festplatte.

Das geschah zahlreichen deutschen Unternehmern 2011. Hinter dem Schwindel versteckte sich ein Trojaner mit Namen Ransom.AN, ein Urgestein der Schadprogramme, die den Zugriff auf Daten und Systeme im großen Stil einschränken und Lösegeldzahlungen erpressen.

Für Unternehmer ist das Szenario ein Alptraum, dessen Bedrohung sich aktuell wieder verschärft: Im Herbst 2015 haben die Angriffe durch sogenannte Ransomware erheblich zugenommen, mehr und mehr Fälle werden bekannt. Wegen der dramatischen Schäden, die durch den Ausfall entstehen können, zahlen viele der Opfer das „Lösegeld“, anstatt sich zu wehren.

Am besten, wenn Sie es von vorneherein nicht so weit kommen lassen!

Das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik stellt ein White Paper über Bedrohungslage, Prävention und Reaktion bereit, in dem Sie sich ausführlich darüber informieren können, was Sie jetzt schon tun sollten. So sind Sie buchstäblich auf der sicheren Seite.

Hier geht es zum PDF-Download!

 

 

Autor

Angelika Niere
Referentin

Nach einem Studium der Literaturwissenschaft wurde ich 2009 Referentin des BIEG Hessen. Dort betreue ich unsere Leitfäden und unseren Blog. Meine Schwerpunkte sind Content-Marketing und Storytelling.

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