Störung der IHK-IT-Infrastruktur!

Störung der IHK-IT-Infrastruktur!

Geschrieben von Peter Bodensohn

08.08.2022

Im Augenblick ist die IT-Infrastruktur der Industrie- und Handelskammern gestört!

Bitte beachten Sie: Ihre Anmeldungen zu Seminaren und Beratungen gehen nicht verloren! Sie bekommen aber leider keine Anmeldebestätigung!

Per Mail erreichen Sie uns aktuell über info@www.bieg-hessen.de oder telefonisch über die 069 2197-1300.

Weitere Infos zur mögliche Cyberattacke auf die IT-Systeme der IHK-Organisation finden Sie unter https://www.dihk.de/de

Änderung des Verpackungsgesetzes zum 1. Juli 2022


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Peter BodensohnNach einer kaufmännischen Ausbildung und meinem Abschluss als Betriebswirt (VWA) mit Schwerpunkt im Marketing, habe ich lange im „Mutterschiff“ IHK gearbeitet. Seit 2021 nun unterstützte ich das BIEG bei der Seminarplanung und den Checkformaten. Sie haben Fragen zu Veranstaltungen, Beratungsterminen oder Ihrer Anmeldung? Melden Sie sich gerne!069 2197-1302https://www.bieg-hessen.de

Änderung des Verpackungsgesetzes zum 1. Juli 2022

Geschrieben von Peter Bodensohn

01.07.2022

Wer Waren in Verkehr bringt muss für die beim Endkunden anfallende Verpackung eine Lizenzierungsgebühr zahlen. Dazu zählen auch Versandkartons im Online-Handel. Seit Juli sind nun aber auch die Plattformen wie Amazon & Co. in der Pflicht die Händler, die jene Plattform nutzen, zu überprüfen und bei nicht Beachtung den Shop abzuschalten.

Eine Übersicht der Änderungen des Verpackungsgesetzes finden Sei bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister.

Weiterer Förderaufruf im DIGI-Zuschuss des Landes Hessen


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Peter BodensohnNach einer kaufmännischen Ausbildung und meinem Abschluss als Betriebswirt (VWA) mit Schwerpunkt im Marketing, habe ich lange im „Mutterschiff“ IHK gearbeitet. Seit 2021 nun unterstützte ich das BIEG bei der Seminarplanung und den Checkformaten. Sie haben Fragen zu Veranstaltungen, Beratungsterminen oder Ihrer Anmeldung? Melden Sie sich gerne!069 2197-1302https://www.bieg-hessen.de

Weiterer Förderaufruf im DIGI-Zuschuss des Landes Hessen

Geschrieben von Peter Bodensohn

22.07.2022

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen stellt auch in diesem Jahr wieder Mittel für Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen zur Verfügung. Um noch mehr Unternehmen kurzfristig die Möglichkeit zu geben, in diesem Programm gefördert werden zu können, findet neben dem bereits avisierten Förderaufruf am 30.08.2022 ein zusätzlicher schon am 27.07.2022 statt.

Gefördert werden:

  • die digitale Transformation von Produktionsprozessen,
  • die digitale Transformation von Arbeitsprozessen,
  • die Verbesserung der IT-Sicherheit.

Weitere Informationen bei der WIBank.

Studie: Metaversum weitgehend unbekannt


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Daniel WeichertLeiter BIEG Hessen„Erfolgreich im Internet“ ist das Ziel, mit dem ich kleine Unternehmen, Existenzgründer und Startups berate. Das mache ich seit 2005 als Leiter BIEG Hessen. Meine Schwerpunkte sind Online-Marketing, E-Commerce und Social Media. Studiert habe ich BWL und E-Commerce an der Goethe-Universität Frankfurt. Kontaktieren Sie mich gerne bei Fragen, Lob & Kritik.069 2197-1255https://www.bieg-hessen.de

Studie: Metaversum weitgehend unbekannt

Geschrieben von Daniel Weichert

22.07.2022

Laut dem Branchenverband Bitkom scheint der Begriff  „Metaversum“ in der deutschen Wirtschaft noch weitgehend unbekannt. So gaben mehr als die Hälfte der Unternehmen in einer Befragung an, noch nie was davon gehört zu haben. Lediglich sechs Prozent von insgesamt 604 Befragten waren Bitkom zufolge in der Lage, zu erklären, um was es sich dabei handelt.

Ergänzend zu der Befragung bietet Bitkom einen 84 Seitigen Leitfaden „Wege in das Metaverse“ an, den Interessierte beziehen können.

DENIC veröffentlicht Domainstatistik


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Peter BodensohnNach einer kaufmännischen Ausbildung und meinem Abschluss als Betriebswirt (VWA) mit Schwerpunkt im Marketing, habe ich lange im „Mutterschiff“ IHK gearbeitet. Seit 2021 nun unterstützte ich das BIEG bei der Seminarplanung und den Checkformaten. Sie haben Fragen zu Veranstaltungen, Beratungsterminen oder Ihrer Anmeldung? Melden Sie sich gerne!069 2197-1302https://www.bieg-hessen.de

DENIC veröffentlicht Domainstatistik

Geschrieben von Peter Bodensohn

20.07.2022

Per 31.12.2021 sind in den 401 deutschen Städten und Kreisen 15,4 Millionen Domains verzeichnet. Hinzu kommen rund 1,7 Millionen Registrierungen durch Inhaber mit Wohnsitz im Ausland. Insgesamt waren per 31.12.2021 bei DENIC 17.160.504 Domains registriert. Statistisch betrachtet hat jeder fünfte Einwohner der Bundesrepublik eine .de-Domain registriert. Im Jahresvergleich 2020/21 stieg der Gesamtdomainbestand um 2,8 Prozent gegenüber 2,3 Prozent im Zeitraum 2019/2020, was einem Wachstum um 460.000 .de-Domains (Vorjahr: 376.000) entspricht.

Weitere Informationen in der Pressemeldung der DENIC.

Die beliebtesten Social-Media-Kanäle 2022


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Peter BodensohnNach einer kaufmännischen Ausbildung und meinem Abschluss als Betriebswirt (VWA) mit Schwerpunkt im Marketing, habe ich lange im „Mutterschiff“ IHK gearbeitet. Seit 2021 nun unterstützte ich das BIEG bei der Seminarplanung und den Checkformaten. Sie haben Fragen zu Veranstaltungen, Beratungsterminen oder Ihrer Anmeldung? Melden Sie sich gerne!069 2197-1302https://www.bieg-hessen.de

Die beliebtesten Social-Media-Kanäle 2022

Geschrieben von Peter Bodensohn

22.07.2022

Der aktuelle Social-Media-Atlas hat ein Ranking der beliebtesten Social-Media-Kanäle herausgegeben. Auf dem „Sieger-Treppchen“ landeten WhatsApp vor YouTube und Facebook. Instagram muss sich mit dem „undankbaren“ vierten Platz begnügen. Auch hat die Umfrage ergeben, dass es eine Nutzerzunahme bei der Gruppe über 60 Jahren gibt: 2 von 3 „Silver Surfern“ sind im Social Web regelmäßig aktiv.

Die weiteren Plätze im Ranking und Informationen zum Social-Media-Atlas erhalten Sie beim Faktenkontor.

Social Media wird als Vertriebskanals immer beliebter


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Alishia PeschkeContent Managerin BIEG HessenNachdem ich in den letzten Jahren die Social Media Kanäle der IHK Frankfurt am Main betreut habe, unterstütze ich seit 2022 das BIEG als Content Managerin. Sie möchten einen Artikel bei uns veröffentlichen? Dann melden Sie sich gerne bei mir!069 2197-1590https://www.bieg-hessen.de

Social Media wird als Vertriebskanals immer beliebter

Geschrieben von Alishia Peschke

18.07.2022

Einer Studie im Auftrag von Gelbe Seiten zufolge nutzen mittlerweile sechs von zehn Unternehmen Social Media als Kanal, um mit Kund*innen in Kontakt zu treten oder ihre Produkte und Services zu bewerben. Viele Unternehmen haben während der Digitalisierungswelle, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde, ihre Social-Media-Strategie angepasst. 83 Prozent ihrer potenziellen Kund*innen nutzen bereits regelmäßig Facebook, YouTube und andere Plattformen, zehn Prozent mehr als noch im Vorjahr. Eine Mehrheit der Befragten (70 Prozent) gab zudem an, sich auf Social Media über Unternehmen und deren Produkte und Dienstleistungen zu informieren; ebenfalls ein in Anstieg um gut zehn Prozent. Vor allem für Verbraucher*innen zwischen 18 und 29 Jahren, sowie Kund*innen zwischen 30 und 39 Jahren sind soziale Medien längst zum Alltag geworden. Fast 85 Prozent recherchiert auf Social Media über Firmen und ihre Angebote.

Quelle: Internet World

EU-NEWSFLASH Fördermittel: Sicherheit im Next Generation Internet/50.000 EUR Förderung

EU-NEWSFLASH Fördermittel: Sicherheit im Next Generation Internet/50.000 EUR Förderung

Geschrieben von Peter Bodensohn

15.07.2022

HINTERGRUND:

Das Internet ist das Herzstück unserer modernen Wirtschaft und Gesellschaft, aber es wurde nicht dafür konzipiert, so genutzt zu werden, wie wir es jetzt nutzen. Es werden zusätzliche Innovationen benötigt, um die Nutzung von entfernten Ressourcen im Internet vertrauenswürdiger und sicherer zu machen. Das von der EU-Kommission über Horizont 2020 geförderte „Next Generation Internet (NGI) Assure“-Projekt wird bis ins Jahr 2023 insgesamt 5,6 Millionen EUR an Zuschüssen für F&E-Anstrengungen und freie und Open-Source-Projekte vergeben, um das NGI vertrauenswürdiger und sicherer zu machen. Das Ziel von „NGI Assure“ ist es, Projekte zu unterstützen, die wiederverwendbare Bausteine für das Internet der nächsten Generation als Teil einer vollständigen Kette von Zusicherungen für alle Beteiligten hinsichtlich der Quelle und Integrität von Identitäten, Identifikatoren, Daten, cyberphysischen Systemen, Dienstkomponenten und Prozessen entwickeln. Darüber hinaus sollen Beiträge geleistet werden, um die zugrundeliegenden Herausforderungen beim Einsatz solcher Bausteine zu adressieren, wie z. B. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, Skalierbarkeit und Durchsatz, Sicherheit, Datenschutz/Vertraulichkeit, plausible Deniability, Robustheit und Krypto-Agilität, side-channel resistance, Interoperabilität, und Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen.

AKTUELLE AUSSCHREIBUNG:

NGI Assure sucht aktuell nach neuen Bausteinen, die dazu beitragen, Sicherheit und Vertrauen im NGI zu bieten, darunter: quantensichere Kryptographie; Public-Key-Infrastruktur; (erweiterter) authentifizierter Schlüsselaustausch; Ratchet-Mechanismen (wie das Noise-Protokoll), die Schlüsselmaterial sicher verketten; verteilte Hash-Tabellen und DAGs, um P2P-Interaktionen sicherer zu machen; konfliktfreie replizierte Datentypen; Mixnets und Onion-Routing-Mechanismen; Konsensprotokolle; verteilte Ledger und (Post-)Blockchain-Technologien, die redundante Datensätze erzeugen, die unabhängig voneinander von gegenseitig misstrauischen Parteien verwaltet werden; a-priori-Nutzungskontrolle; symbolische und formale Beweise und manipulationssichere offene Hardware-Implementierungen von core cryptographic primitives. Die Arbeit muss unter freien und Open-Source-Lizenzen verfügbar werden.

Die folgenden Arten von Aktivitäten kommen für eine finanzielle Unterstützung in Frage:

  1. wissenschaftliche Forschung
  2. Design und Entwicklung von Open-Source-Software und offener Hardware
  3. Validierung oder konstruktive Untersuchung bestehender oder neuartiger technischer Lösungen
  4. Software-Engineering mit dem Ziel der Anpassung an neue Einsatzgebiete oder der Verbesserung der Softwarequalität
  5. formale Sicherheitsnachweise, Sicherheitsaudits, Aufbau und Gestaltung von Softwaretests und kontinuierlicher Integration
  6. Dokumentation für Forscher, Entwickler und Endanwender
  7. Standardisierungsaktivitäten, einschließlich Mitgliedsbeiträge für Standardisierungsgremien
  8. Verständnis von Benutzeranforderungen und Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit/des inklusiven Designs
  9. notwendige Maßnahmen zur Unterstützung der (breiten) Einsatzfähigkeit, z. B. Paketierung
  10. Teilnahme an technischen, Entwickler- und Community-Veranstaltungen wie Hackathons, IETF, W3C, RIPE-Treffen, FOSDEM, etc. (Eintrittsgelder, Reise- und Aufenthaltskosten)
  11. andere Aktivitäten, die für die Einhaltung von robusten Softwareentwicklungs- und -einführungspraktiken relevant sind
  12. Projektmanagement
  13. Auslagen für Infrastruktur, die zum Erreichen der oben genannten Ziele notwendig ist.

VOLUMEN:

Die Förderung beträgt bis zu 50.000 EUR pro Projekt.

BEWERBERKREIS:

Bewerben kann sich jeder, der einen relevanten Beitrag zu den Themen von NGI Assure leisten kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine natürliche Person oder eine Organisation jeglicher Art handelt, die Distributed Ledger Technologies, fortschrittliche Blockchain-Technologien und verwandte Basistechnologien verbessern und weiterentwickeln möchte.

FRIST:

Deadline: 01. August 2022, 12:00 Uhr (Brüsseler Zeit)

Bewerbung

Projekt-Homepage

Quelle: Hessische Staatskanzlei

Die Krise als Innovationstreiber – ein Interview mit Dr. Thomas Niemann, IHK Hessen Innovativ


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Lisa HeryBeraterin BIEG HessenDie Welt der kleinen und mittleren Unternehmen lernte ich bereits im Studium der Betriebswirtschaft kennen, bevor ich praktische Erfahrung im Marketing von KMU gesammelt habe. Im Masterstudium der Sozial- und Kommunikationswissenschaften habe ich mich im Anschluss intensiv mit Unternehmenskommunikation beschäftigt.https://www.bieg-hessen.de

Die Krise als Innovationstreiber – ein Interview mit Dr. Thomas Niemann, IHK Hessen Innovativ

Geschrieben von Lisa Hery

10.07.2022

In der Digitalisierung gibt es für Unternehmen noch einige Herausforderung zu meistern. Gut, dass es die Kollegen von Hessen Innovativ gibt. Mit persönlichen Beratungen, Netzwerkveranstaltungen und Weiterbildungslehrgängen unterstützt Thomas Niemann und sein Team aktiv die Innovationskultur hessischer Unternehmen. Im Interview gibt er einen Einblick in die aktuelle Situation und erklärt, wie Unternehmen mit Kreativität durch die Krise kommen.
Die Unternehmen beschäftigen sich mit der Umstellung auf digitale Angebote und das in allen Branchen. Du berätst im Bereich Digitalisierung und sprichst somit mit vielen Entscheidern und Umsetzern in den Unternehmen. Was hat Corona mit den Unternehmen gemacht?

Corona hat alles auf den Kopf gestellt. Mitarbeiter blieben zu Hause. Projekte wurden kurzfristig mithilfe von Kollaborationstools aus dem Home-Office heraus bearbeitet. Auch die Team-Meetings funktionierten bei den meisten Unternehmen reibungslos. Sofern es die internen Abläufe im Unternehmen betraf, haben sich die Unternehmen sehr schnell an diese neuen Gegebenheiten gewöhnt. Digitale Tools wurden eingeführt und sehr professionell genutzt. All das wurde als Herausforderung angenommen.

Arbeiten On Remote –– was in der IT-Branche schon seit Jahrzehnten üblich ist –– haben die Mitarbeiter in den meisten Unternehmen professionell umgesetzt. Trotz aller Vorbehalte vor Homeoffice und der Technik.

Hat es Corona gebraucht, um die Umstellung zu finden?

Ja, hat es. Erst durch die Not haben wir uns umgestellt.

Welche Herausforderungen sind dir als Berater für Digitalisierungsprozesse bekannt?

Vor allem begegnet uns das Problem, dass die Menschen nicht zum Kunden kommen können. Wie sollen Dienstleistungen bei einem Unternehmen bspw. von Servicetechnikern aus dem Homeoffice erledigt werden? Bei diesen Problemen suchen Unternehmen nach Lösungen und wir versuchen diese Lösungsfindung durch Erfahrungsaustausch zu erleichtern. In Kreativ-Workshops und Webinaren diskutieren wir die Herausforderung und entwickeln gemeinsam Lösungsmöglichkeiten. Einer der Teilnehmer an unserem Workshop entwickelt aktuell einen digitalen After-Sale-Service.

Wichtig ist also die Flexibilität?

Absolut. Die Produktion von Viessmann z. B. hat in kürzester Zeit von Heizungsanlagen auf Beatmungsgeräte umgestellt und damit einen Bedarf gedeckt, der durch dieses Virus erst entstanden ist. Die Produkte eines großen Unternehmens in kürzester Zeit umzustellen, ist nicht trivial und geht mit großen digitalen Veränderungen einher.

Manche Unternehmen haben sehr starre Strukturen und sind sehr unflexibel in den Geschäftsmodellen und ihren Ausrichtungen. Diese Unternehmen können nicht auf Marktschwankungen und Veränderungen reagieren. Unternehmen, die „lean“ sind, also schlanke Prozesse haben, können in der aktuellen Krise profitieren.

Wie kann Hessen Innovativ Unternehmen helfen das Konzept in den Unternehmen zu implementieren?

Wir bieten seit kurzem den Zertifikationslehrgang zum Lean-Servicemanager an. Dieser beinhaltet das Thema Lean in der gesamten Wortschöpfungskette eines Unternehmens zu verstehen, einzuführen und zu begleiten Mit Corona hat Lean-Management eine völlig neue Bedeutung bekommen. Während es früher bei Lean den meisten darum ging, die Effizienz zu stiegern und Arbeitsplätze einzusparen, geht es in der Krise um Flexibilität, Erhöhung der Dynamik und so besser auf Krisen reagieren zu können.  Krisensicherheit = LEAN  – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil in der aktuellen Zeit.

Ein weiterer Faktor ist das Thema Online-Vertriebskanäle. Wie funktioniert das in Corona-Zeiten?

Digitales Verkaufen ist sicherlich schwieriger und langfristiger zu denken als das digitale Miteinander im Büro oder im Homeoffice.

Der digitale Vertrieb ist im B2B-Business möglich, aber da hilft sehr viel Kundenbindung  und Treue zu den Lieferanten und das ist im deutschen Mittelstand schon immer sehr gut betrieben worden. Dennoch – wer von globalen Lieferketten abhängig ist, sehnt sich nach der guten alten Zeit und regionalen Partnerschaften.

Vertrieb in der Social-Business-Umgebung sind in Corona-Zeit nicht mehr wegzudenken. Wie Sie mit XING und LinkedIn digitalen Vertrieb betreiben, lesen Sie im Blogbeitrag: VerLinkedIn und zugeXINGt – Neukundengewinnung über die B2B-Plattformen

Die Krise kam für alle plötzlich und viele Unternehmen waren von Ihren Digitalisierungsstrukturen noch nicht soweit. Welche Voraussetzungen sind nötig, um in kurzer Zeit einen Wandel vollziehen zu können, der ein Unternehmen marktfähig macht?

Aktuell zeigt sich, dass innovative Unternehmen – also Unternehmen in denen Kreativität im Bereich Forschung und Entwicklung, im Produktmanagement und in der gesamten Kultur verankert ist – besser auf den Markt reagieren können. Kreativität ist ein großer Bestandteil von Innovationsmanagement. Das betrifft nicht nur neue Produkterfindung, wie die Erfindung des iPhones. Unternehmen müssen heute innovativ in ihren Marktzugangsstrategien sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Innovation, Lean und die digitale Kompetenz mit der entsprechenden Ausstattung  nach meiner Erfahrung die drei Voraussetzungen für das Meistern der Krise sind.

Wie könnt ihr als IHK-Einrichtung dabei helfen?

Das sind Themen, die wir im Rahmen von Produkten anbieten. Alle drei Themen, Lean-Management, Innovationsmanagement und Digitalisierungsmanagement gibt es als etablierte Zertifikatslehrgänge in unserem Portfolio. Plötzlich erfahren diese eine viel größere Aufmerksamkeit als zu einem Zeitpunkt, an denen die Auftragsbücher voll waren und die Mitarbeiter keine Zeit hatten zu Fortbildungen zu gehen. Jetzt kommt der Trend die „Krise als Chance zu nutzen“. In der Krise nicht in die Schockstarre zu verfallen, sondern ihr mit Impulsen zu begegnen und in die Zukunft zu blicken. Die IHK ist vorbereitet und kann die Fortbildungen digital anbieten oder wie beim „Innovationsmanager“ in großen Räumen mit viel Abstand zwischen den Teilnehmern.

Welche Methoden helfen dabei, die Krise zu bewältigen?

Design Thinking ist eine kundenzentrierte und iterative Methode für die Lösung von komplexen Problemen und die Entwicklung neuer Ideen. Mit der Design Thinking Methode gelingt es, unter Abwägung von Wirtschaftlichkeit, Machbarkeit und Erwünschtheit eine aus Kundensicht überlegene Lösung zu entwickeln

Kreativität ist ein schwierig zu fassendes Thema. Viele sehen darin mehr einen künstlerischen Prozess. Das ist so aber nicht richtig. Kreativität braucht Struktur, Rahmenbedingungen, Freiheiten – aber auch Regeln. Entwickeln Sie kreative Ideen, um aus der Krise eine Chance zu machen.

Dieses Interview führte Lisa Bier.

Lesen Sie hier nach, wie Sie die Innovationsmethode Design-Thinking einsetzen, um für Ihre Kunden relevante Inhalte zu generieren: Design Thinking meets Content Marketing

Weitere Informationen zu Beratungsmöglichkeiten über  Themen wie, Innovationsmanagement, CE-Kennzeichnung, gewerbliche Schutzrechte wie Patente, Design- und Markenschutz gibt es auf www.ihk-hessen-innovativ.de.

Neue Fördermöglichkeit für Digitalisierungsprojekte


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Dr. Angelika NiereMarketing ManagerinVon 2009 – 2021 war Dr. Angelika Niere Referentin und Content Managerin des BIEG Hessen. Heute ist sie Marketing Managerin des Hofheimer Big-Data-Dienstleisters Palturai. Die Spezialität der Marketing-Allrounderin und promovierten Germanistin sind Storytelling und die einfache Präsentation komplizierter Sachverhalte. Sie hat über 200 Fachartikel zu allen Themen des Online-Marketing geschrieben.https://palturai.com

Neue Fördermöglichkeit für Digitalisierungsprojekte

Geschrieben von Angelika Niere

22.07.2022

In Zeiten wie diesen sind Unternehmen mehr denn je auf den digitalen Fortschritt angewiesen, um im Wettbewerb zu bestehen. Viele müssen jetzt investieren, haben aber zugleich in der Krise besonders eingeschränkte Mittel zur Verfügung. Zu diesem Zweck hat bereits vor einigen Wochen der Dachverband der IHK eine Datenbank ins Leben gerufen, um Ihnen die Suche nach Anbietern und digitalen Lösungen zu erleichtern. Damit Sie sich derartige Angebote auch leisten können, ruft nun das Bundeswirtschaftsministerium die neue Fördermöglichkeit „Digital Jetzt“ für Digitalprojekte ins Leben.

Die Förderung richtet sich an Unternehmen aller Branchen inklusive des Handwerks und der freien Berufe, die zwischen 3 und 499 Mitarbeiter beschäftigen. Gefördert werden nicht nur Investitionen in digitale Technolgien wie z.B. die Einführung entsprechender Softwares, sondern auch Weiterbildungen der Angestellten zu entsprechenden Digitalthemen.

  • Das Antragsstellungstool wurde am 7. September freigeschaltet.
  • Der Antrag auf Förderung ist bis einschließlich 2023 zu stellen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des BMWi.